#219 - SEZ Berlin – Abriss oder Zukunft?

Shownotes

Für einen symbolischen Euro verkauft, seit über 20 Jahren dem Verfall überlassen, heute Symbol für Ost-West-Identität und Zankapfel zwischen Wohnungsnot und Freizeitfläche: Das SEZ ist längst mehr als ein Gebäude.

Florian Schmidt, Baustadtrat in Friedrichshain-Kreuzberg (B'90/Die Grünen), Theresa Keilhacker, Architektin und ehemalige Präsidentin der Architektenkammer Berlin, Carl Waßmuth von der Initiative Gemeingut in Bürgerinnenhand, Jakob Hans Hien, Rechtsanwalt für Bau- und Planungsrecht bei Knauthe, und Mathias Schulz, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, diskutieren live über die Zukunft eines Gebäudes, dessen Geschichte exemplarisch für Berliner Stadtpolitik steht: Verkauf 2003, gescheiterte Reaktivierung, Rückgewinnung durchs Land nach jahrelangem Rechtsstreit, Bebauungsplan mit Abrissvorbehalt seit 2018 – und ein Kompromissvorschlag, der Erhalt und Wohnungsbau erstmals zusammendenkt.

Im Zentrum: 631 geplante Wohnungen der WBM gegen einen Teilerhalt mit vier Hochpunkten – macht 141 Wohnungen weniger. Geschätzte Mehrkosten laut WBM: 233 Millionen Euro, deren Grundlage in der Runde selbst hinterfragt wird. Dazu Fragen nach Denkmalschutzwürdigkeit, Bestandsschutz bei Nutzungsänderung und ob Berlin ein grundsätzliches Problem mit seinen besonderen Bestandsgebäuden hat – vom ICC bis Tempelhof.

Ein Gespräch über Bürgerinitiative als politischer Akteur, die Grenzen von Machbarkeitsstudien, Ost-West-Symbolik im Wohnungsbau und die Frage, ob sich Wohnraum und Freizeitfläche wirklich gegenseitig ausschließen müssen.

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00:00:00: Das ist eine Schätzung der WBM.

00:00:02: Und zwar würden Abriss- und Neubau, zweihundertdreisig Millionen Euro weniger kosten als der Kompromissvorschlag also Gesamterhalt und Neubao.

00:00:20: Schön dass ihr wieder mit dabei seid hier im Architekturfunk Episode twohundertsebzehn.

00:00:24: am dreizehnten August zwei tausend sechsundzwanzig.

00:00:27: Heute präsentieren wir euch eine heiße Debatte um das SEZ.

00:00:31: Das ist das Sport- und Erholungszentrum in Berlin Friedrichshain, dessen Abriss von der Landesregierung beschlossen wurde.

00:00:38: aber viele Bürgerinnen und Bürger versuchen genau das zu verhindern.

00:00:42: So wurde unter anderem eine Bürgerinitiative mit dem Namen SEZ für alle gegründet die sich vehement für den Erhalt des DDR-Baus einsetzt.

00:00:51: Und auch das Bezirksamt Kreuzberg Friedrichshein hat in den vergangenen Wochen Maßnahmen gegen der Landesregierung getroffen.

00:00:59: Aufgezeichnet haben wir den Talk im Rahmen der Heinzer Architektur, die Anfang Juni in Berlin stattgefunden hat eine wirklich spannende Diskussion moderiert von Jana Geng und Theresa Rölke vom Berliner Tagesspiegel.

00:01:12: Ja, herzlich willkommen auch von uns hier zu der Podiumsdiskussion zur Abriss- oder Umbau vom SEZ.

00:01:19: Wir freuen uns sehr dass trotz der Hitze oder vielleicht auch wegen der Hitzer so viele Leute gekommen sind.

00:01:24: Hier ist es ja relativ kühl ganz angenehm in diesem beeindruckenden Kantgaragenpalast der übrigens auch mal vor guten zehn Jahren abgerissen werden sollte.

00:01:33: und da gab's dann auch mehrere Gutachten.

00:01:35: die einen haben das eine Gutachten hat gesagt.

00:01:40: ist unrettbar zerstört.

00:01:41: Das andere Gutachten vier Prozent der Bausubstanz, das ist unretbar zerstört.

00:01:46: Solche Gutachten

00:01:47: sehen

00:01:48: wir ja auch vielleicht in Bezug aufs SEZ.

00:01:51: Zunächst mal will ich Ihnen unsere Podiumsgäste

00:01:53: vorstellen.

00:01:55: Wir freuen uns sehr so eine breite Runde zu haben.

00:01:58: Zuerst mal begrüße ich Jakob Hansien.

00:02:01: Er ist Rechtsanwalt für Bau- und Planungsrecht bei der Kanzlei KNAUTE und vertritt da sowohl private als auch öffentliche Akteure.

00:02:10: Dann haben wir Theresa Keilhacker, sie ist Architektin und war von dem Jahr zwanzig bis fünfundzwanzig hier Präsidentin der Architektenkammer in Berlin und als solche natürlich auch sehr mit den ganzen stadtpolitischen Debatten befasst.

00:02:23: In der Mitte Florian Schmidt.

00:02:25: er ist Baustattrat im Friedrichstein Kreuzbär, dem Bezirk in dem das SCZ liegt von den Grünen und auch sehr umtriebig in vielen Belangen.

00:02:35: Wir freuen uns auch sehr, dass Matthias Schulz gekommen ist vom SPD im Abgeordneten Haus der Fraktion Erster Stadtentwicklungspolitischer Sprecher Und derjenige, der am nächsten am Senat ist von den... Wir haben versucht die WBM anzufragen.

00:02:49: Also die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft in deren Fachvermögen das STZ jetzt ist, die wollten nicht kommen.

00:02:56: Diese Nachverwaltung wollte auch niemanden schicken und umso grönlicher sind wir über Herrn Schulz gegenwartet dass er zumindest aus der Regierungskoalition vielleicht eine Perspektive geben kann.

00:03:06: Und nicht zuletzt freuen wir uns natürlich auch, dass Karl Wassemuth hier ist von der Initiative Gemeingut in BürgerInnenhand.

00:03:12: Die sich eben für den Erhalt des SCZ einsetzt und moderieren tun Jana Geng und ich Theresa Röhrke vom Tagesspiegel beides Redakteurinnen die hier für die Stadtentwicklungspolitik in Berlin zuständig sind.

00:03:24: ja hallo auch von mir.

00:03:26: Wir dachten bevor wir uns jetzt mit der Zukunft das SCZ befassen hole ich sie alle nochmal ab über die jüngste Vergangenheit weil da doch einiges Zuletzt passiert ist, was uns auch als Tagesspiegel sehr oft beschäftigt hat und fast nochmal quasi die letzten zwanzig Jahre zusammen.

00:03:43: Also werden gerade schon gehört das SEZ wurde auch nach der DDR noch weiter betrieben.

00:03:46: es wurde erst zwei tausend zweit tatsächlich geschlossen ein Jahr später.

00:03:50: wir sind in der Ära Finanzenatur Sarazin.

00:03:53: Berlin muss sparen und berlin entscheidet sich auch dieses Gelände und dieses Gebäude zu verkaufen.

00:03:59: Und es geht an einen privaten Investor und zwar für einen symbolischen Euro war das SEZ und auch dieses Grundstück damals zu haben.

00:04:07: Dieser Investor sicherte zu, dieses Bad wiederzubeleben.

00:04:10: Long Story Short hat er nicht gemacht.

00:04:12: Seit seit Jahrzehntausend zwei verfällt das SEZ.

00:04:17: Jetzt machen wir so ein Sprung ins Jahr zweitausendsechzehn.

00:04:20: Wir sind jetzt schon in der Wohnungskrise Berlins.

00:04:23: Berlin merkt, oh da haben wir ja ein ganz tolles Grundstück sehr zentral gelegen Da könnte man doch Wohnungen bauen war ja ganz toll.

00:04:30: leider gehört des Grundstücken nicht mehr dem Land.

00:04:33: darauf hinzieht Der damalige Bausenator Herr Geisel von der SPD Erst mal die Planungsohre über dieses Grundstück vom Bezirk, was damals noch beim Bezirklag an das Land Berlin.

00:04:43: Also ab jetzt entscheidet auch der Senat weitgehend.

00:04:47: Das Land Berlin will also dieses Grund- stück zurück und beruft sich auf die damalige Abmachfung mit dem Investor.

00:04:52: er hatte doch gesagt Er wird dieses Bad wieder beleben hat er nicht gemacht und zieht vor Gericht.

00:04:57: Und tatsächlich nach einigen Jahren Rechtsstreit man sieht hier im Jahr zwanzig bekommt Berlin recht und bekommt auch dieses Grund Stück zurück.

00:05:06: Kurz davor, und auch das war schon mit der Absicht Wohnungsbau hat die grün-rote Regierung noch ein Bebauungsplan beschlossen für dieses Grundstück.

00:05:16: Ein neuen Bebauung Plan also da schon der Senat.

00:05:19: Und dieser Bebauingsplan sagt schon hier wollen wir Wohnung bauen und er nimmt damit schon aus den Abriss man kann es freundlich sagen in Kauf oder er sieht den Abrisses eben vor damals unter Bausenaturin Katrin Lomscher von der Linken.

00:05:34: Jetzt sind wir schon im vergangenen Jahr, das Land hat also dieses Grundstück zurück und es überträgt Grundstücke und Gebäude darauf der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM.

00:05:43: mit dem klaren Auftrag Wohnungen zu bauen.

00:05:45: Die WBM schreibt daraufhin eine Studie aus, eine Machbarkeitsstudie wie sich dieser Wohnungsbau denn da umsetzen lässt.

00:05:52: aber

00:05:52: ganz wichtig diese Studie fragt von Anfang an nicht ob man dieses Gebäude darauf erhalten könnte sondern setzt voraus dass alle Entwürfe die eingereicht werden den Abriss auch umsetzten.

00:06:04: der Gewinnerentwurf kommt von Stefan Forster Architekten und sieht sixhundertdreißig Wohnung die Hälfte davon Sozialwohnung auf diesem Grundstück vor.

00:06:11: zum Vergleich Also damit man sieht, wie viel das ist.

00:06:14: Die WBM hat in diesem Jahr acht Baustarts.

00:06:16: da schaffen sie fünfhundertachzig Wohnungen also sechshundertdreißig wohnung in der lage extrem viel eine schule gewerbe und sportmöglichkeiten.

00:06:24: Und jetzt quasi sind wir in aller jüngsten vergangenheit.

00:06:27: und auch die letzten punkte Es gibt zwar schon länger Widerstand gegen den Abriss, aber jetzt so im letzten Jahr tut sich sehr viel.

00:06:34: Also es gibt mehrere Initiativen, es gibt einen offenen Brief aus der Wissenschaft und es gibt eine Bürgerinpetition mit achtzehntausend Unterschriften die alle gegen den Abbriss sind.

00:06:43: Und Ende vergangenen Jahres ungeachtet dessen Die WBM führt ihren Auftrag aus quasi Wohnungsbau dort zu betreiben und kündigt Den Abriss beim Bezirk an.

00:06:52: sie beginnt mit Abriss vorbereitenden Maßnahmen.

00:06:55: Das Bezirksamt Friedrichsein Kreuzberg erlässt im März, ich glaube ein Abrissstopp für sechs Monate und zwar mit der Begründung Artenschutz.

00:07:07: Es gibt dort einen Schwerlegen, der brütet.

00:07:10: also hier darf jetzt für sechs Monaten nicht mehr abgerissen werden.

00:07:14: und sechs Monate sind natürlich eine ganz interessante Zahl weil das geht in den Herbst und es geht auch bis nach der Abgeordnetenhauswahl.

00:07:21: Derweil läuft die Abrissausschreibung der WBM weiter.

00:07:24: Und jetzt der letzte Punkt.

00:07:25: Wir sind auch im März, twentyzechsundzwanzig.

00:07:27: legt das Bündnis SEZ Quartier Neu-Denken von dem auch Herr Schmidt ein Teil ist einen Kompromissvorschlag und ich glaube auch Frau Keilacker richtig?

00:07:35: Ja!

00:07:36: Ein Kompromisses Vorschlag vor den sehen wir jetzt auch gleich.

00:07:40: Das SEZ bleibt darin erhalten aber es werden auch Wohnungen gebaut in Form von vier Hochpunkten.

00:07:46: Das sieht man hier rechts also dieser Erhalt des Gebäudes plus Wohnungsbau Während links ist der Plan der WBM, der quasi aktuell verfolgt wird.

00:07:55: Das Gebäude wird komplett abgerissen und es gibt eine Blockrand-Bebauung mit Wohnungen.

00:08:01: Der Senat verspricht diese Pläne zu prüfen und damit sind wir jetzt hier.

00:08:06: Obwohl der Abriss quasi seit im Jahr zwei Tausend Achtzehn eigentlich beschlossene Sache schien scheint heute alles wieder offen beim SEZ.

00:08:13: Erhaltteile Halt Abriss Und die Herausforderung von den einzelnen Lösungen wollen wir heute.

00:08:19: Wir

00:08:20: freuen uns jetzt ein, zu zeigen die Diskussion und wollen mit Herrn Wasmut beginnen.

00:08:24: Sie fordern den Erhalt des SEZ und halten aber wenn wir richtig orientiert sind auch trotzdem denen, die wieder in Betriebnahme das Gebäude als Schwimmbad für unrealistisch war zu teuer.

00:08:37: Wie wollen sie das SEZ denn stattdessen nutzen?

00:08:40: Also wir treten für die Nutzung der SEZ dieser wertvollen Immobilie als Sportunterholungszentrum ein Und das Kostenargument weisen wir heftig zurück.

00:08:51: Wir sind der Auffassung, dass diese Stadt mit viele Millionen Einwohnern einen enormen Bedarf hat an Flächen für Sport und Freizeitgestaltung und nicht nur, sag ich mal Spielplätze am Straßenrand sondern auch richtig wertvolle Stellen also wo man schwimmen kann, wo man eislaufen kann wo man viele andere Sportarten im Winter betreiben kann.

00:09:13: Und diese Gelder die dafür notwendig sind sind in Berlin vorhanden.

00:09:19: Sie entstehen durch die Steuerzahlenden Menschen, die hier wohnen und die dazugezogen sind.

00:09:24: Berlin ist gewachsen und hat seine Sport- und Erholungsinfrastrukturen geschrumpft.

00:09:29: Das war ein Betrug, einen Raub an den Menschen hier, die in einer immer, sag ich mal, droßloseren Umgebung leben müssen.

00:09:37: Kinder, die während der Zeit, im Jahr zwanzig in der Pandemie sich nicht bewegen konnten, jetzt unter Bewegungsarme leiden, Adipositas folgen, psychische Folgen usw.

00:09:47: Da muss man dringend gegensteuern und dafür ist das Geld

00:09:50: vorhanden.".

00:09:50: Das ist also erstmal das Ding!

00:09:52: Wir wollen nicht die Achtzigerjahre wieder, darum geht es nicht.

00:09:55: Wir wollen aber diese Nutzung, die heute genauso aktuell ist wie in den Achtzeigerjahren zurück.

00:10:00: Und da ist es das Glück – auch der Verdienst von den ganzen Menschen, Bürgerinnen und Bürgern, die dafür gekämpft haben -, dass das Gebäude in seiner wesentlichen Struktur noch vorhanden ist.

00:10:12: Zwanzig Jahre Vernachlässigung waren nicht genug, um das SCZ zu zerstören.

00:10:16: Das Meister ist noch da und dass was man jetzt sanieren muss und ausbauen – das kostet Geld.

00:10:21: aber das Geld ist im Verhältnis zu jedem Neubau irgendwo anders.

00:10:25: Es ist viel, viel weniger Geld nötig und ökologischer im Übrigen.

00:10:28: Ist es auch?

00:10:29: Um einen Faktor haben wir ihn nicht ausgerechnet Zwei, weil wir nicht den ganzen Beton dort wieder hingießen müssen.

00:10:36: Der ist da!

00:10:36: Wir müssen das nicht anfassen auch den Stahl nicht nur einschmelzen.

00:10:39: Wir müssen nur den Ausbau und die Technik erneuern wie man das in anderen Schwimmbädern oder Eislaufbahnen in Berlin im Übrigen auch regelmäßig macht.

00:10:47: So Finanzierung kommen wir gleich noch und sie spielen ja zu Recht auf die fehlenden... Freizeitflächen im Bezirk an.

00:10:57: So viele Menschen, die da wohnen brauchen natürlich auch viele Freizeitätsflächen.

00:11:00: gleichzeitig hat Berlin natürlich auch einen exklatanten Wohnungsmangel und das Argument der Führworter des Abrisses- und Neubaus ist ja nun dass mehr Wohnungen entstehen könnten als wenn man jetzt Gebäude erhält.

00:11:13: und auch bei dem Kompromissvorschlag den die Initiative jetzt im März vorgestellt hat würden Jahrhundertvierzig Wohnungen ungefähr weniger entstehen als das bei dem Vorschlag, den die WBM jetzt verfolgt.

00:11:26: Der Fall wäre Herr Schmidt sie als Baustadtrat der ja auch mit der Versorgung von Wohnraum im Bezirk befasst ist

00:11:35: Halten Sie

00:11:36: diese hundert und vierzig wohnungen weniger um genau zu sein

00:11:40: für verkraftbar.

00:11:41: Wir haben übrigens eine Sache vergessen.

00:11:43: Sie dürfen auch gerne untereinander, aufeinander reagieren als ob sie sich einfach als der Mikrofone wenn sie akuten Redebedarf haben weil ich habe in manchen schon ein Rede bedarf.

00:11:53: Wie unterbrechen Sie da natürlich?

00:11:54: Wenn Sie zu viel reden?

00:11:55: aber erst mal Herr Schmidt.

00:11:57: Schönen guten Abend.

00:11:58: also die Tage diese gestellt haben halte ich für verständlich.

00:12:03: Aber es ist ja eben jetzt eine Gesamtabwägung von Vorteilen und Nachteilen, die die Entwicklung dieses Grundstückes hat.

00:12:11: Und ich denke ob wir jetzt fünfhundert Wohnungen oder fünfhundertfünfzig oder sechshundertfünftig dort haben im Vergleich zu dem Gewinn den wir haben wenn so ein tolles Flächenangebot was erhalten wird also was uns so viel Nutzen bietet sei es jetzt Sportnutzung, Kulturnutzungen.

00:12:28: Was auch immer baukulturell CO-Zweih eingespart

00:12:31: etc.,

00:12:31: also da wiegen diese hundert, vielleicht mal ungefähr Hundert Wohnungen meiner Meinung nach nicht so schwer.

00:12:36: Vielleicht noch einmal zur Erklärung?

00:12:37: Also das können auch andere sagen weil im Grunde diesen neuen Bündnis etc.

00:12:42: Gehören ja alle hier an, ich weiß nicht, sie waren doch auch die drei zumindest waren bei den Auftaktterminen dabei und firmieren auch unter dem Konzept.

00:12:50: Es ist natürlich ein Türöffnerkonzept So ist es auch gemeint um die Debatte noch mal von der anderen Seite zu beleuchten, dass es nicht immer entweder oder Debatte ist.

00:12:59: Meiner Meinung nach ist es auch legitim zu sagen wir wollen dort nur SEZ ja?

00:13:04: Es ist wirklich auch vollkommen legitim denn sonst könnten wir ja auch überall hingehen und sagen wir reißen eine Schule ab weil wir doch da Wohnungen bauen können.

00:13:13: Also man kann auch nicht Infrastruktur und Wohnung einfach so eins zu eins austauschen, und das große Hintergrundproblem was wir haben ist eben dass der Senat natürlich Prioritäten setzt.

00:13:23: Es gab eine Schulbauroffensive, da soll ja dann auch ne Schule hinkommen daneben die übrigens sehr umstritten ist im Bezirk.

00:13:29: Da hat er den Senat ich glaube zehn Milliarden.

00:13:31: Wer sogar wird in einem Zeitraum von zehn Jahren reinstecken?

00:13:35: Das wurde jetzt quasi einmal durchgezogen, an einem Beispiel von Infrastruktur beim Thema Schwimmbäder allerdings oder andere Sporteinrichtungen haben wir auch massive Defizite gerade in den Innenstadtbezirken.

00:13:48: Das heißt, wir kommen nicht auf die Flächen, die man einfach bräuchte für die Menschen.

00:13:51: und deshalb ist es meiner Meinung nach auch so dass wir jetzt eine Infrastruktur Offensive in anderen Bereichen auch brauchen, nachdem wir die Schulen oder einige Schulen wirklich sehr gut saniert haben oder neu gebaut haben Solche Perlen auch wirklich der Baukultur, die gibt es ja total selten.

00:14:07: Das ICC haben wir jetzt gerade verscherbelt sage ich mal.

00:14:10: Ich finde es architektonisch auch schon ganz interessant aber ist trotzdem eine reine Privatisierung und an dieser Stelle ist dieses Bündnis angetreten.

00:14:20: um nochmal in die Waagschale zu werfen könnte man sich auf ein Kompromiss einigen.

00:14:25: Ich habe letzten Donnerstag also heute ist vor einer Woche das Büro beauftragt Machtbarkeitsstudie zu diesem Konzept noch mal zu erstellen.

00:14:34: Und zwar Garkisch und Co.

00:14:36: aus München, die haben auch diesen Entwurf gemacht der hier eben auch eingeblendet war.

00:14:40: wo stand irgendwas mit Verfahrensfehler?

00:14:43: Die haben sich nämlich getraut als eins von fünf Büros den Gebühr.

00:14:46: höchste Anerkennung von uns allen glaube ich.

00:14:48: sie haben nicht Getraut einfach frech Der WBM einen Vorschlag zu machen wie man ein Teil erhalten könnte und gleichzeitig Wohnung bauen und haben eben auch schon nachgewiesen dass man die Ziele der WBM Einhalten sogar wesentlichen Anteil des SEZ erhalten kann.

00:15:03: und da die sich so gut auskennen mit dem Gebäude, wenn sie haben Akten studiert, Bauakten studieren.

00:15:07: Haben wir Sie jetzt beauftragt noch mal dieses Konzept der neuen Initiative zu prüfen?

00:15:11: Weil jetzt schon Anklang seitens des Senats eher so Hochhölzer das geht ja nicht wegen Lärm usw.

00:15:16: Das wollen wir genauer wissen und dann wird es sehr spannend in nächsten zwei Monaten praktisch vor der Wahl.

00:15:21: nicht nur die Sperlinge sind pünktlich sondern auch unser Konzept wird pünftig

00:15:24: sein.

00:15:24: Möchten

00:15:30: Sie da darauf

00:15:30: antworten vielleicht?

00:15:33: Ja, würden sie auch sagen auf hundertvierzig Wohnungen mehr oder weniger in Berlin kommt es nicht an.

00:15:38: Fällt es uns Gewicht?

00:15:40: Zunächst mal denke ich schon dass jede Wohnung ins Gewicht fällt.

00:15:43: aber ich glaube das was viel wichtiger ist die Frage Was kostet das Ganze?

00:15:47: und Ist das wirklich realistisch realisierbar?

00:15:50: Und es tut mir da sehr leid, da so ein bisschen diese Bubble zu durchbrechen.

00:15:54: Aber ich halte das nicht für realistisch!

00:15:57: Man muss das einfach so sehen... Das Gebäude verfällt seit zwanzig Jahren.

00:16:01: und zwar warum verfällt das seit zwantig Jahren?

00:16:03: Weil er es nicht hinbekommen hat, das wirtschaftlich zu nutzen.

00:16:06: Warum hat man das damals vor einen Euro

00:16:08: abgegeben?!

00:16:09: Weil das für Berlin damals ein okayes Geschäft war.

00:16:12: Das ganze hat Minus, wäre sonst ein Minusgeschäft geworden und musste es abgeben.

00:16:17: Und derjenige, der es vor einen Euro bekommen hat, hat es nicht geschafft daraus etwas zu machen.

00:16:21: Das ist die Wahrheit so!

00:16:22: Dann haben wir als Berlin beschlossen... dass wir dort Wohnungen bauen wollen, haben einen Bebauungsplan erstellt.

00:16:29: Haben Machbarkeitsstudien erstellen lassen und haben da sehr viel Geld schon ausgegeben und haben jetzt die Möglichkeit, dort über sixhundert Wohnungen zu schaffen an einem Ort der schon versiegelt ist, der schon erschlossen ist.

00:16:39: Und das ist eine Möglichkeit, die wir als Stadt meiner Ansicht nach nutzen sollten, nutzen müssen.

00:16:45: Und ich warne davor wenn wir diese Diskussion wieder aufmachen dann sehe ich uns hier in zwei Jahren widersitzen und die Diskussion läuft immer noch

00:16:53: Wenn wir jetzt über die Kosten sprechen für Zahlen.

00:16:56: Der Bausenator hat diesen Kompromissvorschlag prüfen lassen und hat an diesem Montag im Stadtentwicklungsausschuss auch was zu den Kosten gesagt, das ist eine Schätzung der WBM.

00:17:08: Und zwar würden Abriss- und Neubau, zweihundertdreisig Millionen Euro weniger kosten als der Kompromessvorschlager also Gesamterhalt und Neubao.

00:17:19: Was jetzt noch geprüft wird wäre ein Teilerhalt.

00:17:22: Also Gesprächen hier von Laut Schätzung der WBM von zweihundertdreisig Millionen Euro mehr oder weniger.

00:17:28: Darf ich vielleicht gleich was dazu sagen?

00:17:31: Ich glaube, Frau Keilhakke hat sich zuerst gemeldet.

00:17:35: Ja, vielleicht können Sie auch direkt.

00:17:36: also woher also zweihundertdreißig Millionen euro?

00:17:39: Wo soll das Geld herkommen?

00:17:41: Berlin muss ersparen!

00:17:42: Also wir stellen tatsächlich erst mal die Zahlen in Frage, die da am Montag in der Anhörung im Parlament in den Raum geworfen wurden.

00:17:50: Es war deshalb, weil hier eine Machbarkeitsstudie verglichen wurde mit einem Schnellentwurf den wir noch gar nicht wie wir ja gerade von Baustadtrat gehört haben in der Machbarkeit Studie überführt haben.

00:18:05: Wie können die überhaupt Kosten vergleichen?

00:18:07: Das ist total unseriös!

00:18:09: Zweitens Herr Schulz als Abgeordneter hat diese Kosten vielleicht gesehen diesen Kostenvergleich.

00:18:16: Wir haben sie alle nicht gesehen, wir wissen gar nicht wie die auf diese Zahl gekommen sind.

00:18:20: Die da an der Wand stand.

00:18:22: auch unseriös ist keine Transparenz in der Politik.

00:18:25: Wie kritisieren das sehr?

00:18:26: Und ich möchte noch die Gelegenheit nutzen dass wir hier einen Juristen haben am an Bord, der jetzt gleich sowieso reden wollte.

00:18:33: Es gibt auch ein paar juristische Schritte, die wir erst mal machen müssen.

00:18:38: Das Grundstück gehört ja der WBM noch gar nicht.

00:18:42: Herr Lönitz Der ursprüngliche Eigentumer, der das für einen Euro erworben hat.

00:18:46: Der steht ja noch im Grundbuch und er klagt also es sind Klagen anhängig und das wissen viele nicht.

00:18:52: Und er ist ganz stolz dass er jetzt in Leipzig gerade ein paar Klagen gewonnen hat.

00:18:57: Wir haben das nur gehört.

00:18:58: wir können das juristisch nicht grüfen aber wir wundern uns, dass eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft schon abreißt auf unsere Steuerkosten und noch nicht mal im Grundbuch drinsteht.

00:19:10: Das ist unseriös!

00:19:13: Ich weiß nicht, ob Herr Schulz das bestätigen kann.

00:19:16: Das zweite

00:19:16: ist was ich den Juristen noch fragen wollte die Wohntürme, die wir vorgeschlagen haben im schnellen... Entwurf, wie gesagt.

00:19:24: Die jetzt noch verifiziert werden müssen?

00:19:26: Die können ja alle möglichen Formen haben, können schlanker sein, können andere Köpfe haben und so weiter.

00:19:31: vor allem sollen sie ökologisch und experimentell uns sozial sein.

00:19:34: das ist unsere oberste Prämisse.

00:19:36: wir wollen Sie nach Gebäude Typ E errichten und dass es auch eine besondere Chance die wir an der Stelle haben, dass wir hier mal auch Experimentierformate anwenden können.

00:19:45: Wir wollen auch das ganze als IWA Projekt deklarieren.

00:19:49: Das heißt, wir haben hier eine Riesenschance was Tolles zu machen in diesem Quartier.

00:19:53: Deswegen Quartieren neu denken.

00:19:55: aber für den Juristen es wurde bisher nicht geprüft ob zwei hundert sechsenvierzig E angewendet werden kann.

00:20:03: ich persönlich bin total dagegen dass wir diesen Paragrafen jetzt in Form des Bauturbos bekommen haben.

00:20:09: Aber leider ist er da dank Frau Huppert unserer Ministerin und er ist jetzt im Gesetz.

00:20:15: Und zweihundertsechsundvierzig Ehe kann für diese Wohntür mit tatsächlich angewendet werden, weil sie ja nur Wohnen beinhalten.

00:20:23: Das ist ein Sonderformat mit Bauturbo.

00:20:24: da können wir ganz schnell diese Wontürme erst mal dorthin stellen und zwar so dass die Vorzeige Projekte wären Modellprojekte für die IBA.

00:20:32: vielen Dank.

00:20:35: Ja Ich glaube, wir haben sogar zwei Juristen hier

00:20:37: auf

00:20:38: dem Publikum sitzen.

00:20:39: Sie sind auch Jurist, wenn ich es richtig sehe.

00:20:40: Will einer der Juristen reagieren?

00:20:42: Also ich fände jetzt erst mit Herrn zu hören, ob das denn also der WBM gehört ist grundstücklich.

00:20:47: Die WBM ist die rechtliche Eigentümerin dieser Liegenschaft.

00:20:50: Das ist im Vermögen der WBM übertragen worden nachdem es ans Land Berlin die Eigentümerschaft gefallen ist und nachdem das rechtsrechtlich entschieden wurde.

00:20:57: abschließend, und das Land ist Eigentümerin.

00:20:59: Und die hat es wiederum an den Vermögen der BBM als Landes-Eigene Wohnungsbeugelschaft übertragen.

00:21:03: Sonst hätten sie ja auch nicht ein Rechtsstreit gewonnen, dass der ehemalige Eigentümar den Schlüssel hatte herausgeben müssen und Zugang zum Gebäude verschafft werden müssen, wenn sie nicht die rechtliche Eigentürmerin wäre.

00:21:11: Wir müssen uns über die Kosten unterhalten.

00:21:13: Ich meine alle, die am Montag den Ausschuss verfolgt haben, werden ja gehört haben, dass sowohl mein Kollege Herr Matthias Kollatz als auch ich Matthias Schulz wir beide des Projekts sehr eng begleiten in die aktuelle Debatte durchaus diese Zahlen, die wie natürlich auch abgeordnet wird zu hinterfragen haben und nicht fraglos übernehmen.

00:21:29: Und da ist es schon so, ich würde mal als erste Indikation bezeichnen die der Senat davor gelegt hat weil Theresa Kallhacker hat schon recht dass man sich natürlich sowas vertieft an der Stelle anschauen muss und ob die Annahmen die da getroffen wurden welche Sanierungskosten eigentlich anfallen die gehen ja davon aus das Gebäude überhaupt kein Bestandsschutz mehr genießen würde.

00:21:47: und das würde ich zumindest mal in Frage stellen ob das ausreichend rechtlich geprüft worden ist Ob wirklich sämtliche Teile, kein Bestandsschutz mehr genießen.

00:21:55: Weil wenn sie ihn nicht genießen würden dann müssten wir natürlich nach dem neuesten Stand da sanieren.

00:21:59: Wenn es nicht der Fall ist Dann ist natürlich ein anderer Stand auch anzuwenden und dementsprechend würden die Kosten auch geringer werden.

00:22:04: Klar ist aber auch egal wie teuer das wird.

00:22:07: Faktisch hat das Land das Geld momentan nicht um das zu sanieren.

00:22:10: Das ist weder eine Investitionsplanung enthalten.

00:22:12: noch haben wir einen großen Geldtopf wo wir ja noch leerstehendes Geld das nicht verplanteste Verfügung haben.

00:22:18: Natürlich kann das Land umpriorisieren, wird aber dann zulasten von anderen Projekten an der Stelle gehen.

00:22:23: Wichtig ist aber zu sagen dass ja auch dank sozusagen des Bündnisses und Dank der Vorschläge die wir jetzt auf dem Tisch gelegt wurden an Ideen wie es denn anders gehen kann schon in die Sache auch Bewegung reingekommen ist.

00:22:33: wo zumindest auch der Senat gesagt hat Wir prüfen einen Teil Erhalt von den bisherigen Ergebnissen oder Teil zwischen Ergebnisten wie man nennen kann bin ich noch nicht überzeugt.

00:22:41: hätte baulich was der Senats sich da überlegt hat Das war natürlich ein paar Sachen gesehen.

00:22:45: Die Debatte ist natürlich nicht zu Ende, weil man muss sich schon auf jeden Fall sehr viel Mühe geben.

00:22:49: Wenn man einen Kompromiss haben möchte zwischen Wohnungsbau und Teil halt in welchem Umfang auch immer, muss man natürlich sagen die Identität des Areals und das Gebäude selber muss natürlich erkennbar bleiben dabei.

00:23:00: Es kann keine immer geartete großräumige Überformung geben, dass verbleibenden Teils.

00:23:05: dann ist die Übung sozusagen nicht geglückt ja?

00:23:08: Und da stehen wir jetzt in der Debatte.

00:23:09: jedenfalls und noch ein Punkt zu den können wir auf hundertvierzig Wohnungen verzichten?

00:23:13: Prinzipier natürlich nicht, weil wir eigentlich jede Wohnung brauchen in der Stadt.

00:23:17: Allerdings muss man auch ein bisschen realist sein und in einer Lage sein, politische Kompromisse zu machen.

00:23:22: Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen dass Varianten und Kompromissor gemacht werden so wie es auch der Inwurft auf den nächsten Fohle gleich kommt, der tut.

00:23:31: Der geht ja auch nicht davon aus als das Gebäude unverändert bleibt sondern er macht eine Kompromißlösung zwischen dem Wohnungsbau unten im Teilenhalt der Anlage und da muss die Debatte ja an die Stelle hingehen Und ich fand den spannenden Wurf.

00:23:42: Ich hätte ihn auch lieber als Ausgangspunkt für weitere Betrachtungen gerne genutzt.

00:23:46: und noch einen Satz, so eine Höhe auf zu reden weil es immer viel zu lange gibt mit dem Punkt zu kommen.

00:23:50: wenn wir jetzt die Debatte aufmachen würden würde alles weiter verzögert werden.

00:23:53: das ist so.

00:23:54: wir reden wahrscheinlich wenn wir tatsächlich nochmal über auch ne Beplanänderung reden würden natürlich nicht über eine Zeit von nur zwei Wochen sondern da steht eine Jahreszahl sicherlich dahinter an Verzögerungen.

00:24:05: gleichwohl ist es der Umstand dass die Nachbarkeitsuntersuchung einen Teil halt ausgeschlossen hat, ist etwas was wir bereits vor zwei Jahren angeregt haben das nicht zu tun.

00:24:14: Das hätte uns möglicherweise zwei Jahre Zeit gespart, hätte es von Beginn Anteil der Untersuchung gewesen und wir hätten jetzt möglicherweise andere Vorschläge auf der Grundlage wie weiter diskutieren könnten und dann am Ende auch ein finalen Vorschlag hätten wie wir Wohnungsbau und Teile zusammenbringen.

00:24:27: Kurze Rückfrage dazu warum wurde der Teil der Halt nicht in der Machbarkeitsstudie ausgeschrieben?

00:24:33: Da bin ich der falsche Ansprechpartner, das haben sie in WBL und Unzunat miteinander gemacht.

00:24:37: Aber sind diejenigen, die am nächsten dran ist?

00:24:39: Und vielleicht am meisten Einblicke da hat...

00:24:41: Also warum hat das Land als Gesellschafter da nicht eingegriffen?

00:24:45: Bin ich der Pressebrecher von Herrn Gäbler?

00:24:47: Ja, aber natürlich hat er Senat.

00:24:49: Ein fertiger Bebauungsplan hat an der Stelle einen Bau von bis zu sixhundertdreißig Wohnungen mit Befreiungsmöglichkeiten.

00:24:55: Der Webplan sieht fünfhundert Wohnungen vor.

00:24:56: im Ansatz von Rotgenroth beschlossen damals gemeinsam als Verhinderungsplanung gegen die Interessen des Investors, der nichts Gutes dort in Schilde geführt hat.

00:25:04: Jetzt gibt es über den Befreiungswege sechshundertanräßig Wohnen als Potenzial.

00:25:08: Das ist natürlich was, wo ein Bausennater sicherlich auch sagen muss und dann das eigene Gesellschaft benutzt das.

00:25:12: Und wir können hundert Prozent des eigenen Wohnungsbau betreiben.

00:25:14: Es ist natürlich etwas, wo politisch der Wunsch der Groß ist dass Wohnungsbaurealität wird und deswegen so ist meine Genese oder meine Sichtweise warum das so auf den Weg gebracht wurde.

00:25:23: Politisch handelt es sich damals nicht klug, wann die Debatte jetzt schwerer gemacht wird als sie eigentlich sein müsste hätten man von Beginn an verschiedene Varianten auf den Weg gebracht.

00:25:32: Es scheint ja auf jeden Fall auch noch Herr Geblers Priorität zu sein, also er sagte ja auch am Montag ihm geht es darum möglichst viele Wohnungen möglichst schnell zu bauen

00:25:41: und das ist auch eine sehr nachvollziehbare Prioritatsbau-Senator in dieser Stadt der natürlich für einen ausreichenden versorgenen Wohnraum sorgen muss.

00:25:46: daran wird er auch gemessen weil ich kann mich da anerinnern vor ein paar Monaten kam die aktuellen Fertigteilungsteilen für fünfundzwanzig wo der Senat bzw.

00:25:55: alle Akteure die Wohnung bauen hinter den Wohnungsbauszielen die wir seit Jahren verfolgen, nicht zurückbleiben.

00:26:00: Sicherlich wegen externen Krisen und alles Mögliche weitere.

00:26:02: Aber natürlich ist dann das Ziel von dem Senat zu sagen Wir müssen den Wohnungsbau realisieren der gemeinwohl orientiert ist mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Derjenige den wir hart priorisieren und forcieren.

00:26:12: Dagegen habe ich auch nichts einzuwenden.

00:26:14: Nur die Prozesse bis dahin müssen besser sein.

00:26:17: Genau

00:26:17: Frau Keilhacker wollte glaube ich reagieren?

00:26:19: Wollen Sie zuerst?

00:26:21: Wenn

00:26:22: sie noch eine Frage an mich haben Dann können Sie die auch noch direkt stellen, damit kann ich das so zusammen mitnehmen.

00:26:27: Naja, ich möchte tatsächlich noch mal daran erinnern dass wir sofort anfangen könnten.

00:26:32: Also wir haben ja hier ein Bestandsgebäude Wir wollen es als Sport- und Erholungszentrum erhalten.

00:26:37: Wir haben keine Nutzungsänderung Und wir können es eigentlich weiter betreiben.

00:26:41: also das Bestandsschutz oder?

00:26:46: Also ich möchte mal kurz festhalten.

00:26:48: Ich finde es ganz interessant, also zum einen die SPD ist im Senat wenn ich das richtig sehe und zum anderen alles was Sie gerade gesagt haben spricht dafür dass wir das jetzt abreißen und Wohnungen bauen.

00:27:00: denn wir haben eine Situation in der Stadt in der Ernsthaft über Vergesellschaftung diskutiert weil wir eine Wohnungsnot haben uns gehört als statt dieses Grundstück, wir haben einen Bebauungsplan selber erstellt.

00:27:14: Wir haben die Möglichkeit dort Wohnungen zu schaffen und wir könnten da jetzt relativ schnell mal ins Los legen kommen und könnten Wohnungen schaffen.

00:27:19: Und das ist wirklich was?

00:27:20: Das ist das, was wir machen müssen als Stadt.

00:27:22: Wir müssen gucken dass wir also selber Wohnungen bauen, die dann auch der Stadt gehören und wir haben seine Möglichkeit im bestens erschlossenen Bereich zu bauen.

00:27:29: Aber die Frage war

00:27:30: ja ob Sie die nicht sofort mit zweihundertsechsund vierzig E-Bauen

00:27:34: wollen.

00:27:34: Ja will ich kennen diese Diskussion.

00:27:36: Ich fürchte einfach, dass es nicht realistisch.

00:27:39: Also Schritt eins, nein das hat keinen Bestandsschutz mehr.

00:27:42: Das liegt seit zwanzig Jahren brav und wurde nicht mehr genutzt.

00:27:45: Das ist ganz klar, dass es vorbei.

00:27:47: Wir wollen's auch nicht mehr so nutzen wie wir es damals genutzen haben.

00:27:49: Wer sind wir?

00:27:52: Die Stadt.

00:27:53: Wir als Stadtgesellschaft werden dieses Gebäude.

00:27:55: Wir können es gerne als Sportzentrum nutzen aber wir werden uns nicht mehr als Schwimmhalle nutzen.

00:27:59: Wir als Sie, ich glaube auch nicht dass sie wollen das wieder eine Schwimmhalle wird und genauso genutzt wird wie damals.

00:28:07: Sondern sie wollen es dann sportlich umkommen?

00:28:09: Und ich muss ganz ehrlich Ich muss einfach sagen wir haben gerade gehört Es steht ein Einschätzung im Raum Dass diese Alternativ-Lösung über zwei hundert Millionen Euro mehr kostet und Hundertvierzig Wohnungen weniger hat.

00:28:22: so da sage ich bitte Nehmt diese zweihundert Millionen und rettet den Jugendclub an der Ecke, der zugemacht wird.

00:28:30: Erhaltet unsere Sportplätze.

00:28:32: Wir haben in der Stadt ein riesen Problem.

00:28:34: wir sind pleite es werden lauter Angebote für die Stadtgesellschaft geschlossen.

00:28:38: Da fehlt überall das Geld.

00:28:39: da können wir uns hier das leider nicht leisten hier so'n Liebhaberprojekt zu machen.

00:28:44: Es tut mir leid wenn er sich alles rechnen würde wäre ich ja dabei aber es rechnet sich leider gar nicht.

00:28:48: Und dass ist das was ich hier sehe.

00:28:50: kurze Anmerkung Es gibt hier Zwischenrufe aus dem Publikum.

00:28:55: Wir würden später die Diskussion noch mal

00:28:57: öffnen,

00:28:57: aber ist glaube ich respektvoll unseren Teilnehmenden gegenüber nicht reinzurufen?

00:29:02: Ich habe eine Antwort noch.

00:29:03: Das war tatsächlich eine rechtliche Frage.

00:29:05: also zu diesem mit dem Grundbuch hab' ich keine Ahnung.

00:29:07: bin ich involviert.

00:29:08: Ich gehe davon aus das ist im Eigentum des Landes Berlin und der Gesellschaft Und das haben wir jetzt auch gehört.

00:29:13: Sie hatten gefragt können wir diese Türme nicht über den Bauturbo machen.

00:29:17: das ginge wahrscheinlich Und das ist, glaube ich, etwas was oft fehl.

00:29:20: Eingeschätzt wird.

00:29:21: der Bautobo heißt nicht dass wir plötzlich tatsächlich innerhalb von zwei Monaten solche Hochhäuser genehmigen können sondern der bautober bedeutet Wir können ohne den Bplan zu ändern in innerhalb des Genehmigungsverfahrens wenn wir das nur als Wohnungen diese Türme als reine Wohntürme machen könnten wir das Machen werden wahrscheinlich deutlich schneller als im Beplan Verfahren.

00:29:41: Das dauert aber dann trotzdem locker anderthalb Jahre und bei der Diskussion die gerade läuft Wahrscheinlich eher nochmal drei bis wir Dann Die Genehmigung.

00:29:48: Wir haben im Gegensatz zu, wir bauen jetzt etwas was schon von dem jetzigen B-Plan abgebildet wird.

00:29:52: Aber ja Sie haben schon recht!

00:29:54: Wir könnten über den fachsich E jetzt deutlich schneller sein.

00:29:58: Auch diese Alternativlösung könnte man deutlich schneller machen als wenn man den W-Pan ändert.

00:30:04: Senat.

00:30:05: nur eine Anmerkung nochmal, quasi Wohnungsbau-Turbo.

00:30:08: Zumindest Montag hieß es ja auch noch mal für die separate Lösung, für die Türme ist das noch zu prüfen.

00:30:14: Für das Bestandsgebäude hat man den Bestandsschutz ausgeschlossen zumindest am Montaghieses.

00:30:20: da ließe sich nicht anwenden weil es eine Nutzungsänderung wäre.

00:30:24: Vielleicht habe ich als eventuell auch zuständige Behörde noch was dazu.

00:30:27: sagen.

00:30:28: kann jetzt sein, dass der Senat nur noch zuständig ist.

00:30:30: Das ist eigentlich ungleich.

00:30:31: Ich glaube für Baugenehmigung wären wir auch schon noch zuständig insofern auch für den Bauturbo und auch für die Frage des Bestandsschutzes.

00:30:37: Ich habe das mit meinem Fachbereich statt Planung besprochen und dort war die Aussage, das müssen wir prüfen.

00:30:42: Wir müssen uns das genau anschauen.

00:30:45: wann wurde was wie genutzt?

00:30:47: Und da muss ich Ihnen widersprechen.

00:30:48: es gibt dort eben auch Hallenstrukturen.

00:30:50: Die wurden da Wurde Bettmetten gespielt.

00:30:56: in irgendeiner Prekera Mietvertrag war oder umsonst spielt baurechtlich aus meiner Sicht erst mal keine Rolle.

00:31:02: Das sind auf jeden Fall nicht zwanzig Jahre her und letztendlich ist das eine juristische Frage, wo ich sage also ja wir haben schon andere Fälle auf dem Tisch gehabt die waren juristisch zweifelhafter und wir haben da ne Lösung gefunden.

00:31:15: Ich finde es etwas schwierig wie wer jetzt hier so der eine sagt die Zahlen sind die das andere sagt noch nicht überprüft.

00:31:24: Entweder wir wollen eine Bauwende, in der Abriss eigentlich absolut rechtfertigungsbedürftig ist und zwar ein ... oder wir sagen eben was irgendwie mal gerade sozusagen in die Zielrichtungen nicht passen muss weg.

00:31:42: Und das ist doch die Hauptdebatte!

00:31:44: Wir sind hier heute an einem Ort wenn da nicht Zivilgesellschaft gekämpft sei dann werde er halt weg gewesen.

00:31:48: Da wäre jetzt irgendein schnutziges Bürogebäude- oder Hotel gewesen.

00:31:51: Und ja, landeseigen Wohnungsbaugesellschafts sind auf jeden Fall ne gute Sache.

00:31:56: aber Trotzdem, es geht an diesem Beispiel um was ganz Grundsätzliches und deshalb ist auch so wichtig.

00:32:02: Und wir brauchen uns jetzt über die Details an der Stelle glaube ich nicht mehr unterhalten.

00:32:05: Es wird weitere Detail-Analysen geben haben wir beauftragt.

00:32:08: Es wird eine Debatte darüber geben.

00:32:10: weiterführend Es wird im Koalitionsgesprächen in den neuen Regierungen eine Tendenz sicherlich geben.

00:32:16: Wir haben noch ein bisschen Zeit um die Karten zu legen, wie diese Gespräche dann laufen werden und die neuen Regierungen.

00:32:24: Auch die Parteien muss man auch sagen wären sich daran messen.

00:32:26: Und das ganze Thema mit der IBER finde ich an der Stelle angemessen.

00:32:30: ja Es ist eben ein ganz besonderer Ort.

00:32:32: Das zeigt doch die Debatte und darüber hinweg zu gehen, ist einfach auf eine Anweise auch einer Stadt wie Berlin unwürdig, einer Stadt, die so viel Geschichte hat.

00:32:40: Und ich möchte noch mal über das Thema Denkmalschutz sprechen.

00:32:43: es ist ziemlich offensichtlich dass hier das Landesdenkmal am politisch unter Druck gesetzt wurde Eine Entscheidung nicht zu treffen, die man eigentlich treffen gut treffen könnte.

00:32:53: und deshalb prüfen wir jetzt auch nochmal die Frage Können wir hier an der Stelle auch einschreiten?

00:32:58: Wir müssen es wahrscheinlich im Einvernehmen machen

00:33:01: mit

00:33:01: dem Landesdenkmalamt.

00:33:03: Wenn dieses Einverständnis nicht zustande kommt, dann geht das auf die höhere Ebene und das ist zumindest ein Verfahren was auch wieder rechtfertigungsbedürftig sein wird ausseiten des Senats.

00:33:11: denn es ist eben nicht so dass juristisch gesehen die Deklarationen des Denkmals beim Senat in der entscheidenden Punkt ist sondern am Ende ist etwas was Gerichte klären müssen hat es diesen Denkmal wert oder nicht?

00:33:23: Und dieser Prozess ist noch nicht ausgelöst, aber ich habe absolutes Verständnis dafür und da sind wir im Dialog mit der Initiative und den Juristen.

00:33:30: Dass das auch angestrebt wird.

00:33:32: Und wenn man so politisch über das Thema Baukultur Erinnerung Auch Wertschätzung von Architektur Wir haben es vorhin erklärt bekommen was das für ein Gebäude war Wenn man da so politische drüber hinweggeht Nicht böswillig vielleicht Aber letztlich Es ist so geschehen.

00:33:47: Dann kann man auch nicht wieder mit diesen ganzen Sachargumenten kommen, dass es doch jetzt da irgendwie paar Monate oder ein paar Jahre oder was später ist.

00:33:54: nein solche Standorte hat die Stadt nur einmal.

00:33:57: wir bauen Wohnungsbau an der Spree tausend wohnungen wahrscheinlich behaller areal das ziehen wird durch.

00:34:03: es gibt andere standorte.

00:34:05: da hab ich bürgerbeteiligung initiiert.

00:34:06: danach der bürgern beteiligen war

00:34:08: schon ganz

00:34:09: gut waren fünfhundert wohnung mehr.

00:34:15: Wir sind nicht gegen Wohnungsbau, wir wollen den wirklich dort machen, wo auch total sinnvoll ist.

00:34:19: Ich habe letztens sogar ein erstes Holzhochhaus in Deutschland beschlossen im B-Plan.

00:34:24: also diese Debatte mit dem Wohnungsbaum mehr oder weniger kann an der Stelle einfach nicht uns weiterführen.

00:34:30: Sie haben ganz viele Punkte angesprochen zu denen wir glaube ich auch ganz viele Anschlussfragen haben.

00:34:34: aber ich greife jetzt einfach ganz zufällig einen davon raus und zwar der Denkmalschutz.

00:34:39: vielleicht Herr Chiem glauben sie jemand tut ihm Gebäude eingefallen, wenn man das Unterdenkmalschutz stellt würde es nicht auch bedeuten dass die Sanierung deutlich kostspieliger wird.

00:34:49: Also wir hören es oft im Hintergrund so an Gebäuden mit Denkmalschutz fassen manche Projektentwickler dann lieber nicht so gern an weil es wird komplizierter.

00:34:57: also wäre es nicht vielleicht einfacher sogar ist zu erhalten wenn man Nicht den Denkmal Schutz

00:35:02: hatte?

00:35:03: Ja Es wäre einfacher zu erhalten Wenn es nicht als denkmal geschützt ist.

00:35:06: Denn wenn es als Denkmal geschützt ist, dann ist natürlich die Veränderung viel schwieriger.

00:35:11: Und wir werden... Wenn ich mir das so ansehe, gehe ich mal davon aus dass man eine ganze Menge machen muss um das einigermaßen auf nur heutige Nutzbarkeit zu bringen, die irgendwie Tage wie heute zum Beispiel aushält und so weiter.

00:35:21: Ich finde das politisch schwierig.

00:35:24: Das war ne rot-rot grüne Regierung unter Frau Lomscher Die diesen Beplan gemacht hat.

00:35:29: Das is der jetzige Senat.

00:35:31: Es gab politische Entscheidungen schon seit Jahren, die ganz klar diese Richtung gewiesen haben.

00:35:37: Und wo man gesagt hat wir wollen dort Wohnungen schaffen und das ist ein Problem was wir haben in Berlin dass wir solche Debatten immer wieder aufmachen und ich warne noch mal davor.

00:35:45: Wir sitzen in zwei Jahren in drei Jahren in vier Jahren hier und an diesem Ort der mitten in der Stadt liegt es wieder nichts passiert sondern da ist dann irgendwie das was im Moment dort stattfindet statt dass wir dort sechsohnundfünfzig wohnungen haben.

00:35:58: und ehrlicherweise ich glaube das darf für einen große Teil von Bürgern dieser Stadt kein Verständnis hat, wenn wir gleichzeitig sagen wir müssen irgendwie unbedingt Wohnungen schaffen.

00:36:08: Wir müssen mehr Wohnen in die Hand der Stadt bekommen aber als solche Chancen auslassen.

00:36:12: Wir finden das echt schwierig.

00:36:14: nach ihrem Kompromissvorschlag der wahrscheinlich aber zwei Hundert Millionen Euro mehr kostet und dann am Ende vielleicht nicht umgesetzt wird Da sind sie verifiziert, aber wir machen die Debatte auf und die große Gefahr, ich sehe ist das nichts passiert.

00:36:26: Und dann haben wir dann ein neues SZ-Bedder

00:36:28: stehen.

00:36:28: Wir wollen das was passiert Aber wir müssen die Kosten wirklich noch mal in Frage stellen.

00:36:32: wie gesagt dafür gibt es keine Grundlage.

00:36:34: ja das verstehen Sie.

00:36:36: und zu dem Thema Denkmalschutz wollte ich auf die frage nochmal eingehen.

00:36:39: Es ist immer sehr umstritten.

00:36:41: Es ist richtig eine denkmalgerechte Ertüchtigung Das war auch hier ein Riesenthema nicht günstig zu haben, das ist keine Frage.

00:36:50: Aber wir bekommen etwas zurück ein Stück Baukultur und ein Stück Wiedererkennung für viele identitätsstiftende Erinnerungen.

00:36:58: Und wir bekommen was ganz besonderes zurück.

00:37:01: und dieses Soft Skills wie man die immer dann nennt.

00:37:05: Die sind ein sehr hohes Boot.

00:37:07: Wir müssen sie als Architektinnen immer wieder verteidigen in unserem Berufstand Und es wird immer wieder die Frage nach Kosten gestellt, das ist unsere tägliche Arbeit.

00:37:16: Aber wir sind auch dafür da zu überzeugen, dass solche Ikonen einfach etwas ganz Besonderes sind und die kommen nicht wider.

00:37:24: Und darum geht es.

00:37:25: Denkmalschutz ist da eine Hilfe.

00:37:27: Herr Schulz Sie haben jetzt ein paar Mal gezuckt und wollten reagieren?

00:37:32: Denkmarschutz kann Gebäude bewahren, die wir bewahren wollen.

00:37:34: aber Denkmaschutz sollte nicht als politisches Instrument genutzt werden weil dafür ist er nicht da.

00:37:38: Und sehen Sie das in diesem Fall?

00:37:41: Dass wir

00:37:41: den

00:37:42: Halt von Baukultur und vom Baukulturellen wichtigen Arealen brauchen, ist aber genauso richtig.

00:37:47: Die Frage aber ist ob man es über Denkmalschutz machen sollte oder nicht weil natürlich die Rahmenbedingungen dann verändert werden was Aufwand von Erhalt und Unterhalt des Gebäudes am Ende betrifft und dass Land natürlich auch da nach entscheiden muss.

00:37:58: also wir können uns ja das Geld nicht backen.

00:38:01: Ja und natürlich muss man die Gebäude erhalten, die wir erhalten wollen.

00:38:04: Denkmarschutz Noch mal eine höhere Stufe hat höhere Anforderungen zur Folge.

00:38:08: Ich bin nicht Denkmalschutzexperte, ich habe es noch nicht entschieden.

00:38:10: deswegen muss ich die Entscheidung so wie sie mit den Behördenfällen an der Stelle angehen weil das ist ne Behördentscheidung, keine politische Entscheidung.

00:38:17: Das

00:38:18: ist aber kein Bescheid.

00:38:19: Es ist eine Meinungsäußerung des Landeskonservators.

00:38:22: Es ist keinen Bescheiden.

00:38:23: wir können nicht dagegen klagen.

00:38:24: Das ist jetzt gar nicht sozusagen dagegen gerichtet.

00:38:26: nur eine Ergänzung.

00:38:27: Das Parlament legt aber nicht die Einstufung fest.

00:38:30: Deswegen ist es eine Senats- oder eine Behördeentscheidung.

00:38:32: ob das eine Einstufen erdenkt Mal.

00:38:34: Das

00:38:36: stimmt halt so juristisch nicht ganz.

00:38:38: Es ist letztlich nur eine Deklaration einer Behörde, entscheiden müsste schlussendlich ein Gericht.

00:38:45: das ist bisschen wie beim Baurecht.

00:38:47: ja es gibt's oder gibts nicht also in unserer

00:38:50: Ja.

00:38:51: Also das nur, weil sonst vielleicht wissen sie hier nicht alle wie es ist.

00:38:55: Dass die jetzt nicht als Faktum so erklären dass die Behörden das entscheiden.

00:38:58: der Punkt ist hier dass die behörden eigentlich angewiesen wurden scheint er ist nicht schriftlich habe wurde ja gesagt ganz ausdrücklich.

00:39:04: letztens habe ich gehört von den rauchut dass sich eigentlich nicht damit beschäftigen.

00:39:07: Sie haben dann gesagt Die bausubstanz sei irgendwie so überformt und zwar aber es ist nicht nur die Bausubstanzen Denkmal, denkmal würde ich machen.

00:39:14: Sondern eben auch die historische das Zustand kommt.

00:39:17: Das was es erzählt etc.

00:39:19: und genau aus dem Grund wäre es hier auch gar nicht so teuer.

00:39:21: eventuell sage ich mal weil wenn die Bausubstanz schon nicht mehr so toll ist dann kann man sie muss man sich auch nicht so sehr wiederherstellen sondern man zielt eben was den denkmal wert betrifft eher auf das ab was es historisch abbildet als gesamtkomplex.

00:39:35: Und trotzdem bleibt es keine politische Entscheidung.

00:39:37: Ich

00:39:38: kann dich noch mal ganz kurz für alle sagen, was Herr Raul hat.

00:39:40: Das

00:39:40: ist der Kern meiner Aussage war, dass sie keine politischen Entscheidungen ist und deswegen ist wir mit dem Zustand annehmen müssen den wir jetzt vorfinden um die politische Debatte.

00:39:48: und das ist momentan nicht eingestuft so und deswegen kann es momentan.

00:39:52: für mich hat es nicht die Frage ob diese juristische Definition bekommen sondern habe ich hier ein bauchkulturelles Erbe was sich erhalten haben möchte.

00:39:58: und da würde ich sagen ja ja das ist erstmal meine politische Analyse.

00:40:02: Also noch mal für alle, der Landesdenkmalrat hatte empfohlen die Denkmalwürdigkeit zumindest nochmal zu überprüfen.

00:40:09: Das Landesdenkmal an.

00:40:10: beziehungsweise Herr Rauhut hat gesagt wenn wir über das SEZ sprechen, sprechen wir über einen besonderen Bau aber nicht über eine Ikone der DDR Architektur.

00:40:19: Auch mit Blick auf den Zustand ist es nicht denkmal schutzwürdig.

00:40:23: Also in dem Gebäude seien zahlreiche Bauteile nicht mehr vorhanden, manche Räume verwahrlost.

00:40:27: Es wurde viel ergänzt.

00:40:28: Das nur noch mal für alle damit alle auf den gleichen Stand sind.

00:40:32: Ich persönlich bin kein Denkmal-Schutzexperte aber eine Verwahrlosung und das kann ja keinen Punkt sein ein Gebäudes soweit vergammeln zu lassen bis man sagen kann, es kann denkmal mehr.

00:40:40: Das kann da kein Weg sein.

00:40:41: Das wird auch bei anderen Dingen nicht gemacht.

00:40:44: Und deswegen ist natürlich die Frage die Einschufung des machen andere Akteure, aber wir sind doch hier in der politischen Debatte nicht einer rechtlichen Debatte.

00:40:52: Also ich bin Politiker und kein Denkmaljurist, sondern ich muss Dinge parlamentarisch entscheiden oder versuchen auf den Weg zu bringen.

00:40:59: Ja, die kann es ja gerne sein und sie können das gerne auch anstoßen.

00:41:02: Da bin ich sehr offen dafür.

00:41:03: Ich würde nur sagen Denkmalschutz ist nicht immer der richtige Weg um Dinge auf den Weg zu bringen und die Gelder des Landes dafür Gewinnbring einzusetzen so was wir aber eben tun sollten.

00:41:11: Das habe ich vorhin gesagt.

00:41:12: Die zwei Hundert Millionen Euro sind jetzt im Raum gestellt worden.

00:41:15: Diese Zahl ist bislang nicht verifiziert und unter verschiedenen Annahmen getroffen worden, die nach meiner Auffassung noch nicht fest begründet sind Wie zum Beispiel, dass das Gebäude kein Tanzschutz mehr genießt.

00:41:25: Das teile ich in der Form nicht.

00:41:27: Wir haben hier nicht nur ein Schwimmbad wir haben einen Sportunterholungszentrum.

00:41:29: von daher muss man davon ausgehen was ist denn eigentlich an künftigen Nutzungen in den möglichen Gebäuden geplant wenn es wieder saniert werden würde oder wenn Teile halten uns saniert würden und danach muss sich ableiten ob das Ding weiterhin den Bestandsschutz genießt oder nicht.

00:41:42: Und ohne eine konzeptionelle Nachnutzung kann man diese Frage, finde ich gar nicht abschließend beantworten.

00:41:47: Fakt ist aber schon, glaubt die allermeisten werden sagen dass ein Schwimmbad Alterprägungen würde es an der Stelle nicht mehr geben können weil das Geld dafür einfach nicht da ist und der Betrieb nicht ohne Grund damals eingestellt wurde.

00:41:58: Das Landverdien ist nicht reicher geworden seitdem.

00:41:59: zumindest heute wenn man sich einen Haushalt anschaut, werden wir alle nach der Wahl spätestens und ganz tief in die Auge schauen müssen dem zwar egal wer verhandelt und sich den Haushalt angucken müssen, mit welchen Ressourcen wir da operieren werden.

00:42:10: Und deswegen würde ich alle davor warnen jetzt Versprechung zu machen die viele Millionen Euro kosten weil wir sie gerade gar nicht wissen wo wir das Geld dafür hernehmen sollen.

00:42:18: Wir haben dann eine Idee dazu und zwar Sondermillionen zu akquirieren für den Sport Weil die gibt es im Moment im Angebot.

00:42:26: Entschuldigung aber wenn wir Sondermillionen für den sport bekommen, dann lasst uns die doch bitte pragmatisch so einsetzen dass sie möglichst viel Effekt haben und nicht nur dafür.

00:42:39: Wir könnten für Berlin einen viel größeren Effekt erzielen wenn wir dieses Geld einsetzen um Städten die wir haben die immer noch funktionieren zu erhalten und um neue Städte zu schaffen.

00:42:48: Das wollen

00:42:49: wir auch das die Bestands Sportstätten natürlich erhalten werden.

00:42:53: aber wir wollen Kreuzberg, der jetzt so viele neue Wohnungen bekommt durch diese Türme.

00:43:01: Wollen wir natürlich auch Ausgleichsflächen für den Sport?

00:43:04: Weil jeder Wohnungsbau zieht soziale Infrastruktur nach sich und für die müssen wir auch bezahlen.

00:43:09: das gehört immer zusammen!

00:43:11: Ich meine es ist natürlich immer schwierig weil wir haben keine Verifizierung von diesen Gutachten.

00:43:15: Das ist richtig.

00:43:16: ich würde einfach alle bitten wenn die Verifozierung da ist und es stellt sich heraus dass stimmt sind glaube ich sogar die da im Bauen stehen.

00:43:26: Wenn die Zahl in der Nähe ist, wenn diese Alternativlösung miterhaltt, wenn wir dazu kommen dass das zweihundertachtzig Millionen mehr kostet aber über hundert Wohnungen weniger bringt, dann halte ich das am Ende nicht für realistisch und dann sollte davon

00:43:40: abstanden.

00:43:40: Wir lechtern das genauso hin wie die andere Seite.

00:43:42: Nein, das ist nicht die

00:43:44: andere seite.

00:43:44: Das sind Sachen, die kann man ausrechnen.

00:43:46: Ich finde es auch schwierig mit diesen Politisieren an der Stelle

00:43:49: einen Strich ziehen weil wir einigen uns nicht was jetzt wichtiger ist Wohnung oder Freizeitflächen oder vielleicht beides geht.

00:43:55: also wir halten fest die Kosten sind noch nicht verifiziert.

00:43:58: Kompromissfähigkeit ist aber auch ein wichtiges Gut

00:44:00: Das ist richtig.

00:44:01: Also an der Stelle ziehen wir mal einen Strich, weil wir haben eigentlich noch ein zwei andere Themen zum Beispiel.

00:44:06: Wir haben jetzt ganz viel über den städtebaulichen Wert vom SZ Gebäude gesprochen.

00:44:11: Frau Keilacher steht leider der Entwurf nicht mehr da aber vielleicht wollen Sie einmal sagen wie bewerten sie denn die städtibauliche Qualität des WBM-Entwurfs und generell was die WBM da plant?

00:44:23: Da fällt mir schwer ein positives Urteil darüber zu fällen.

00:44:27: es ist Wie gesagt mit falschen Voraussetzungen schon beauftragt worden und das kritisieren wir.

00:44:33: Wir haben jetzt immer gesagt, wir wollen eine pro Erhalt Machbarkeitsstudie an den Anfang von solchen Projekten stellen.

00:44:40: Das soll der Senat grundsätzlich machen.

00:44:42: als sich noch Präsidentin Architektenkammer war, haben wir das Leitbild Bestandsertüchtigung vor Neubau ausgerufen und es ist einfach so.

00:44:51: Wir haben einen ganz wertvollen Bestand dort.

00:44:54: den können wir ertüchtigen und wir können zusätzlich Wohnungsbau schaffen.

00:44:57: Beides ist möglich und sollte auch immer zusammen gedacht werden.

00:45:01: Das ist unser Plädoyer.

00:45:02: aber dass wir unseren Bestand verlottern lassen, dass die Hochschulen kein genügendes Budget für ihre Instandhaltung bekommen.

00:45:10: Dass es dann am Ende alles noch viel teurer wird wenn wir nichts in den Bestand investieren das ist eben einfach ein Fakt.

00:45:17: und deshalb Bestandsertüchtigung vor Neubau und so wünsche ich mir auch einen Haushalt übrigens, dass er sich auf die Projekte konzentriert, die wir schon haben und sie auch so ertüchtig, dass wir Sie heute modern nutzen können.

00:45:31: Und schauen Sie sich hier die Räume an!

00:45:33: Das ist wirklich ein sehr hochkomplexes Ding gewesen und ist trotzdem mit dem Denkmalschutz weiterentwickelt worden zu einer super Location.

00:45:41: Genauso wünsche ich mir das Kreativität Wertschätzung für Denkmale aus unserer Vorzeit, die eine Geschichte erzählen.

00:45:49: Das ist doch viel schöner als irgendwelche Null Acht Fünfzehn Kisten, die wir hier in Berlin jetzt reichlich umstehen haben.

00:45:55: Gleich noch eine Frage bevor wir zur Abschlussrunde kommen.

00:45:59: Es ist ja nicht das einzige besondere Gebäude, was in Berlin steht und mit dem nichts passiert.

00:46:03: Also wir haben über das ICC gesprochen.

00:46:06: Wir haben auf den Flughafen Tempelhof dessen Geschichtsträchtigkeit jetzt glaube ich auch niemand bestreiten will der ebenso seit bei Jahrzehnt acht vor sich hinsteht und in großen Teilen ungenutzt

00:46:16: bleibt.

00:46:17: vielleicht wer auch immer hier antworten mag hat berlin ein Problem mit besonderen gebäuden gerne auch mehrere.

00:46:23: Ich bin nicht nur in bürgerinitiativen aktiv sondern bin habe von dem Ingenieurbüro im Bestandsbau.

00:46:31: Und ja, Berlin hat ein Problem mit seinen Bestandsgebäuden weil Berlin seine Verwaltung total klein gespart hat.

00:46:40: Ich bin Mitglied der Bauchammer und mein vormaliger Präsident in Skarstedt sagt er das größte Ingenieurbüro Berlins Das ist die öffentliche Bauverwaltung.

00:46:50: aber dass es zwanzig Jahre her

00:46:52: diese

00:46:52: öffentlichen Bauverwartung wurde radikal zusammengespart.

00:46:55: Florian Schmidt wird mir vielleicht bestätigen, dass er nicht mehr auf das zugreifen kann.

00:46:59: Was vor zehn, fünfzehn Jahren noch vorhanden war und das führt dazu, dass wir nur noch im wesentlichen fantasielosen Investorenbau bekommen Gebäude die eine Lebensdauer von dreißig vierzig jahren haben mehr nicht.

00:47:15: dann wird das abgerissen gegenüber vom SZ etwas weiter standen.

00:47:18: multiplexkino Das ist schon wieder weg das wurde danach gebaut ist jetzt schon wieder Herausforderungen, die wir als Gesellschaft von der Politik jetzt fordern.

00:47:28: Wir sagen ihr habt diese Millionenstadt in eurer Verantwortung des Senatartys.

00:47:33: Ihr müsst so groß denken wie diese Stadt ist wenn ihr nur dieses Klein-Klein weiterfahrt.

00:47:39: Wenn ihr sozusagen die Stadt parzelliert gedanklich in lauter hunderttausend Einwohnerstückchen und mit dieser

00:47:45: Kleinkarriertheit

00:47:47: stattplanung betreibt dann wird es nicht klappen!

00:47:49: Ihr müsst die großen Vorzeigestücke dieser Stadt so entwickeln und für die die Fantasie, auch den Planungsaufwand aufbringen der ihnen gebührt.

00:47:59: Sonst kommen wir mit dem Tempelhof nicht klar sonst kommt man mit dem SEZ nicht klar, sonst kommt mal mit dem ICC nicht klar.

00:48:05: diese Größe vermissen wir.

00:48:07: sie werden keinen Orden dafür kriegen dass es ausgerechnet die Bürgerinnen und Bürger sind die ihnen das ins Gesicht sagen müssen.

00:48:14: und dazu möchte ich noch einen weiteren Punkt sagen.

00:48:16: Ich bin seit zwei tausendsechzehn aktives SEZ.

00:48:20: Ich habe gegen diesen Bebauungsplan ein Einspruch erhoben.

00:48:22: Ich war daran beteiligt, dass der damalige Finanzenator Matthias Kollatz den Vorschlag unterbreitet bekam.

00:48:28: Klagen Sie doch dagegen!

00:48:30: Wir

00:48:30: haben das vorbereitet als Bürgerinitiative.

00:48:33: Haben gesagt es ist relativ einfach.

00:48:36: Das ist ein klarer Fall von Vertragsverstoß und er hat Dann wohl wollen entgegenommen, hat das verstanden.

00:48:43: Rechtlich sich noch mal abgesichert und hat geklagt und hat es gekriegt.

00:48:47: Das war aber der Anstoß der Bürgerinitiative.

00:48:49: Wir wollten dieses Areal von vornherein erhalten.

00:48:53: Und ja ist es richtig wir sind vorwiegend in einer politischen Debatte nicht in einer juristischen.

00:48:58: In dieser politischen Debate muss ich sagen haben die Bürgerinnen und Bürger dieses SZ zu neunzig Prozent schon zurück.

00:49:07: Es wurde erst vernachlässigt, dann wurde es verkauft.

00:49:10: Dann wurde der Abriss beschlossen und wir haben es Stück für Stück verstückt uns in die Debatte zurück erkämpft bis in den Wahlkampf wo wir jetzt sind.

00:49:17: Wir haben Geld gesammelt haben den Anwalt bezahlt.

00:49:20: das war juristisch Der.

00:49:21: mit dem anwalt konnten wir dann Darstellen, dass verstoßen wird gegen Artenschutz und Denkmalschutz.

00:49:27: Und haben das dann den Bezirk unterbreitet?

00:49:28: Und der ist diese Einschätzung gefolgt.

00:49:31: Das war sozusagen richtig ein sorgfältig Ausgabe.

00:49:33: Das mussten die Menschen, die Bürgerinnen und Bürger selbst bezahlen!

00:49:37: wofür eigentlich die Verwaltung zuständig wäre, in dem Fall diese Nahtverwaltung.

00:49:41: Wir haben es gemacht und deswegen gibt's den Baustopp!

00:49:43: Und deswegen sitzen wir jetzt hier und wir sitzen auch in einer politischen Situation des Wahlkampfes wo die Umfrageergebnisse ganz anders sind als im Moment die Parteienverhältnisse im Abgeordnetenhaus und damit sind auch die Mehrheitsverhältnissen für das SEZ verändert.

00:49:58: man schafft das gar nicht mehr das Ding abzureißen selbst wenn man wollte bis zur Wahl.

00:50:01: Das haben wir geschafft da, wo wir jetzt darüber resprechen müssen.

00:50:07: Wie können wir diesen expliziten Bürgerwillen jetzt sinnvoll annehmen?

00:50:13: und über Identität wurde gesprochen?

00:50:15: Das ist ein wirklich hoher Wert.

00:50:16: Identität heißt Eins sein.

00:50:20: Den Satz noch heißt Eins Sein mit etwas sich mit etwas eins fühlen und diese sich mit eines seins fühlen sozusagen mit seiner Stadt, mit seiner Umgebung, mit einer Lokalpolitik.

00:50:31: einen sehr wichtiger Wert der uns quasi in einer Gesellschaft, die von Spaltung bedroht ist.

00:50:36: Teilweise um die Ohren fliegt.

00:50:38: das heißt also da wir kämpfen viel mehr als um das SZW.

00:50:41: Wir kämpfen um den Erhalt dieser Gesellschaft und dieses Ost-West-Symbol.

00:50:46: nachdem wir sozusagen Ostwest zusammengekommen sind, fliegen wie er jetzt wieder auseinander.

00:50:50: Und da appelliere ich auch an den Kollegen Juristen ganz außen, der sozusagen eine Westposition vertritt wenn wir zusammen kommen wollen dann müssen wir jetzt mutig sein.

00:50:59: Ich würde Herrn Hingern noch mal die Möglichkeit geben, zu reagieren und dann machen wir eine ganz kurze klackige Abschlussrunde.

00:51:07: Wenn das hilft könnte ich sozusagen auch so ein bisschen das mit einem binden in die Abschlusswunde dass jetzt

00:51:13: nur noch

00:51:13: einmal was sage?

00:51:14: Zunächst mal Ja Berlin, weil das war ja die eigentliche Frage.

00:51:18: Ja Berlin hat ein Problem mit diesen besonderen Bauten und wir müssen uns um die kümmern.

00:51:22: und das Problem was sie mit dem SCZ haben, haben wir deshalb, weil man nämlich das jahrelang nicht in den Griff bekommen hat und dass jetzt einfach deshalb in diesem Zustand ist indem es Und deswegen, man sollte sich unbedingt kümmern um die CC.

00:51:34: Man soll sich unbedingt kümmern um Tempelhof.

00:51:36: Das sind Sachen wenn sie leer stehen und vor sich hin verfallen das wird nicht besser.

00:51:39: Und irgendwann kommt nämlich auch tatsächlich rechtlich auch der Punkt wo ein Denkmal kein Denk mal mehr ist, wenn es nämlich in so einem schlechten Zustand ist dass es wirtschaftlich schadet.

00:51:48: Und das ist das ist ein Problem.

00:51:49: oder dürfen ich selber herbeiführen?

00:51:51: Wenn man als Stadt Eigentümer isst und ja das ist sehr wichtig!

00:51:54: Ich finde das toll, dass Sie sich so engagieren.

00:51:56: Die Geschichte kann ich gar nicht finde spannend mit dem zurück kaufen.

00:52:00: Sie sagen wir Bürger haben das gemacht.

00:52:02: Das sind sie und eine Gruppe von Bürgern, ich habe da großen Respekt vor.

00:52:06: aber ich muss auch ehrlich sagen meine persönliche Meinung ist wenn wir in Berlin eine Umfrage machen würden sollte Berlin diese Chance jetzt nutzen hier Wohnungen zu schaffen würde die Mehrheit der Bürger sagen ja bitte bauter stelleigene Wohnungen.

00:52:19: Das ist meine persönliche Meinung.

00:52:21: Jetzt würden

00:52:21: wir einmal unsere Abschlussrunde machen, das ist auch schade.

00:52:24: weil Sie beide Punkte angesprochen haben werden noch ganz gerne darüber diskutiert ob man quasi auch bei Nichtwohngebäuden so ein Hebel braucht wie des Zweckentfremdungsverbot dass eben dieser Verfall nicht passiert.

00:52:34: aber wir kommen zur Abschlussrunde und jeder bitte nur zwei Sätze jeweils Ihre Meinung.

00:52:40: was soll auf keinen Fall jetzt mit dem SCZ passieren?

00:52:43: Und was sollte jetzt passieren?

00:52:45: Das

00:52:45: SCZ sollte auf keinen fall abgerissen und beschädigt werden, nicht vor der Wahl oder nach der Wahl.

00:52:52: Dafür gibt es keine Legitimation.

00:52:54: Und das SEZ sollte auch geschützt werden für Beschädigung durch die Landeseigene Wohnungsgesellschaften, die die Keller voll laufen lässt und die Fassade aufgerissen hat.

00:53:04: Das beschleunigt natürlich den Verfall in

00:53:07: Ordnung.

00:53:09: Wir brauchen eine echte Machbarkeitsstudie.

00:53:14: Was und wie kann man mit dem SEZ machen?

00:53:17: Und nicht hingeworfene Zahlen vom Senator einen Tag vorm Ausschuss, die keiner prüfen kann.

00:53:23: Ich möchte

00:53:25: keinen

00:53:25: Abriss.

00:53:26: ein hundertprozentigen Erhalt des SEZ Gebäudes ich wünsche mir Werkstätten Ausstellungen zwischen Nutzung, Transformation im laufenden Betrieb und die überhaupt Verwaltung sollte im SCZ sein.

00:53:42: Ein Transformationsprojekt wie das SCZ finden wir nicht mehr für die IBA, was so geeignet ist?

00:53:47: Ich möchte keine Top-Down Politik mehr beim SCZ.

00:53:52: Die erste Top Down Politik war es zu verkaufen.

00:53:55: Die zweite war dann notwendigermaßen ein B-Plan zu machen ohne Bürgerbeteiligung damit man im Rechtsverfahren gestärkt wird.

00:54:03: ich war da nämlich übrigens wurde da auch konsultiert während dieses ganzen Ding.

00:54:07: Mir wurde es genau so erklärt, wir machen das damit wir das Gewinnen dieses Verfahren damit mir zeigen dass Berlin braucht und an Berliner Berlin braucht das sondern ich möchte eine kooperative Stadtentwicklung die die kreative Energien der Zivilgesellschaft, sei es jetzt in der Meinungsbildung über Grundsatzentscheidung aber auch wie es konkret genutzt wird und dann auch betrieben wird.

00:54:27: Und das da meine ich sogar inklusive Finanzierungsformen und privates Kapital zum Beispiel in Form von Genossenschaft oder anderen gewerblichen gemeinorientierten Investoren, die dieses Bestandsgebäude entwickeln.

00:54:40: Ich möchte auf jeden Fall nicht, dass Sie das SCZ vollständig abreißen.

00:54:44: Da bin ich mir auch mit meinen Kollegen in der Fraktion im Ausschuss ein.

00:54:47: Was ich möchte ist, dass wir auf dem Areal beide Ziele übereinbringen und zwar sowohl den Erhalt, in welchem Umfang immer das möglich sein wird und eine Wohnungsbau zu realisieren.

00:54:57: Und dazu brauchen wir städtebauliche ausgearbeitete Vorschläge und zwar idealerweise mehrere und nicht nur einen damit wir am Ende auch von vielen Entwürfen das Beste möglicherweise zusammenführen können.

00:55:06: Nur so wird gute Qualität da draus und am Ende was sowohl denjenigen dienen kann, die bereits im Umfeld leben.

00:55:13: Aber auch für die Stadt selbst ein Gewinn sein kann, weil wir Baukultur erhalten und Wohnungsbau zusammenbringen.

00:55:21: Was ich nicht möchte ist dass das SEZ weiter einfach vor sich hin ruht und dort die nächsten fünf Jahre wieder nichts passiert?

00:55:29: Was ich mir wünsche ist, dass wir als Stadt Berlin dort eine auch wirtschaftlich realistische Lösung angehen und diese zeitnah umsetzen.

00:55:38: Vielen Dank!

00:55:41: Sehr fast so hitzige Diskussion wie das Wetter draußen.

00:55:45: Die rein lichten sich jetzt schon etwas, wir würden trotzdem weil es ja vorhin auch auf jeden Fall den Bedarf gab Fragen zu stellen kurz für einige wenige Fragen nochmal ins Publikum geben.

00:55:58: Wir lassen drei Fragen durchgeben.

00:56:01: machen wir jetzt noch und wenn sie sich kurz mit Namen vorstellen werden Ja, recht schön.

00:56:06: Mein Name ist Peter Anke von Anke & Schmattenmellargetecken.

00:56:09: Wir bauen unter anderem Schwimmbälder Und ich möchte eine Diskussion nochmal aufmachen, und zwar Berlin plant ja über die Bäderbetriebe auch Freizeitbäder.

00:56:19: Und ich erinnere da an Marienendorf und Pankow sind beides Projekte, die leider mittlerweile glaube ich gescheitert sind.

00:56:25: aber die Chance an diesen Standort Berlin-Panko sind ja Erdstadt-Ränder an die Chance, an diesem Standort diese Diskussion aufzumachen einen Freizeidbad was politisch auch gewünscht war an diesem standort noch mal zu diskutieren.

00:56:38: das wäre meine Empfehlung an Sie.

00:56:40: Vielen herzlichen Dank.

00:56:42: Möchte jemand antworten, war das eine Frage oder eine Empfehlung?

00:56:45: Ein Statement.

00:56:46: Gut, dann wunderbar geht es ein bisschen schneller.

00:56:48: Sie hat eine Frage Frau Lawrence.

00:56:50: Ich wollte noch ein paar Dinge dazugeben.

00:56:52: Wichtig ist ich würde schon nochmal darauf hinweisen wollen als die WWM angefangen hat abzureißen waren sie nicht gesichert Eigentümer.

00:56:58: Wir wissen nicht ob sie's heute sind weil Klagen anhängig sind.

00:57:01: wir wissen dass die Museen die Inventar rausgeholt haben Überlassungsvereinbarungen deswegen unterschreiben mussten das sich zurückgeben wenn sich da noch mal was an der Eigentümerschaft ändert.

00:57:10: Also das ist schon ein Zustand in dem man nicht anfangen sollte Gebäude abzuräsen.

00:57:15: Brachial, was die gemacht haben mit dem Abbruchhammer.

00:57:17: Die haben da unter anderem die künstlichen Mineralfasern, die flogen da umher.

00:57:21: Da wurde uns immer erzählt es ist so gefährlich.

00:57:22: das wurde ohne Arbeitsschutz richtig von den Arbeitern darauf gesammelt.

00:57:26: also wirklich schlimm.

00:57:28: Was ich auch noch wichtig finde diese sixhundertreißig Wohnungen die im Raum stehen in der Forsterplanung ist im kompletten ersten Organe Landsbergerli wohnen geplant.

00:57:36: Das ist laut B-Plan ausgeschlossen weil da die Lärmbelastung so hoch ist.

00:57:40: Das heißt da stimmen schon die Zahlen gar nicht abgesehen von den Kosten auch hinterfragen, was ich noch extrem wichtig finde.

00:57:47: Die WBM hat ein Rücktrittsrecht aus wirtschaftlichen Gründen.

00:57:51: die WBM kann abreißen.

00:57:52: es ist wirklich vom Finanzsinnart so vorgegeben, die WBM kann abreißen.

00:57:57: Kann dann sagen es rechnet sich nicht so wie wir's jetzt geplant hatten mit so und zu viel Sozialwohnungen?

00:58:02: Und wir treten vom Projekt zurück.

00:58:04: Herr Gebler hat im Ausschuss am Montag auch noch mal gesagt Es würden alle Kosten erstattet werden.

00:58:09: explizit sind auch die Abrisskosten genannt und das finde ich eine Riesenschweinerei.

00:58:12: Ich glaube dass es hier um zwei Großinteressenslagen geht.

00:58:16: Das eine ist sicherlich ein baukultureller Wert der nicht gesehen wird oder der sogar stört weil er eben aus dem Osten kommt und das andere ist ein wirtschaftlicher Hintergrund.

00:58:27: Dieses Grundstück ist mittlerweile schon aufgewertet worden, das war bis letztes Jahr eine Sondernutzungsfläche.

00:58:32: Sport obwohl wir den B-Plan ja schon seit vielen Jahren haben, zwanzig Euro pro Quadratmeter Wert.

00:58:37: der Gutachterausschuss hat es jetzt aus welchen Gründen auch immer dieses Jahr als baureifes Land eingestuft und der Bodenrichtwärtsung darunter zugeordnet mit drei tausend achthundert Euro pro quadratmeter.

00:58:47: Das ist ein Zugewinn von hundertachzig Millionen Euro die nachher in den Büchern stehen und die Banken toll finden.

00:58:52: Ich finde das als Motivation schon schwierig und ich bin es eben auch schwierig, dass man jetzt bei diesen Zahlen die da genannt wurden.

00:58:59: Die WBM ist einmal den Bock zum Gärtner gemacht hat.

00:59:01: Das sollte unabhängig erhoben werden oder nicht von denen, die da abreißen wollen?

00:59:05: Wir haben eine Antwort hier.

00:59:08: Der Beplan war ja eben als Verhinderungsplanung aufgestellt.

00:59:10: der Bezirk wollte im Beplan aufstellen um den Nutzungszweck Sport Unterholung festzuschreiben Und Geisel hat sich gezogen.

00:59:17: damals die SPD

00:59:19: war keine explizite Frage.

00:59:21: Ich glaube Sie kennen sich mit vielen Dingen auch besser aus als ich muss sagen, aber ich möchte auch eine Sache sagen dass man sich das klar macht.

00:59:26: natürlich ist dieses Grundstück unfassbar viel wert.

00:59:30: es gibt einen B-Plan der da Wohnbebauung zuläs in einer Zeit wo alle Wohnungen bauen wollen mitten in Berlin.

00:59:35: wenn berlin dieses Grundstock jetzt mit einer Abrisserlaubnis verkaufen würde könnte berlin sehr viel Geld verdienen.

00:59:42: So, das heißt wir entscheiden uns aber als Stadtgesellschaft auch hoffentlich dazu.

00:59:46: Da bin ich auch dafür dass wir das nicht tun sondern wir da selber die Wohnungen bauen und die bei uns behalten als statt und das finde ich ganz wichtig.

00:59:54: Aber man muss sich auch klar machen da hätten wir eine ganze Menge Geld die man als Land verdienen könnte.

00:59:59: also diese wirtschaftlichen Sachen können sie nicht ausblenden Das ist so hart.

01:00:03: Ich

01:00:03: würde gerne etwas dazu sagen, weil einerseits das eine Landeseigene Wohnungsbaugesellschaft von einem Bauprojekt zurücktreten kann.

01:00:10: Es ist kein Einzelfall bei dem SCZ.

01:00:12: Das können Sie auch in anderen Projekten auf.

01:00:14: die gleiche Debatte hatten wir beim Wolkenmarkt, falls die Baukosten steigen.

01:00:17: Die Sorge war des Landes eigenen Aussteigen aus dem Projekt, weil die Anforderungen, die gestellt werden zu hoch sind und die Bau kosten zu groß sind, dass sie ihr wirtschaftliches Wirtschaftskonzept vom Mietenkonzept nicht umsetzen, sodass sie verpflichtet sind deswegen.

01:00:28: Und es ist keine neue Information, dass Sie das dürfen.

01:00:32: Es gibt natürlich kein Verkauf von öffentlichen Schiffern in der Stadt und schon gar nicht vom diesem Areal.

01:00:35: Und aber auf den anderen ist egal, was die Verwertsteuerung drin sind des Landeseigentums bleibt das Eigentum Punkt.

01:00:41: Gibt es noch eine dritte Wortmeldung?

01:00:44: Dann komme ich noch ganz schnell zu Ihnen.

01:00:46: Herzlichen Dank!

01:00:47: Ich möchte auch zwei Anrängen.

01:00:48: Also ich bin Architektin, aber wohne auch in Friedrichshain.

01:00:51: Habt das SEZ auch noch genutzt vor wenigen Jahren für an den Tischtennisplatten und was da noch so ging.

01:00:56: Erst mal von Ihnen ganz mutig, dass Sie diese Einzelposition vertreten.

01:01:00: Ich muss sagen, diese große Welle der Entrüstung schwappte ja hoch.

01:01:03: Als plötzlich die Zaunert-Millionen in Raum geworfen wurden.

01:01:05: plus wir können das jetzt nicht noch stehen lassen.

01:01:08: also man hat ja wirklich auf Zeit gespielt.

01:01:10: Das ist auch nicht das erste Gebäude.

01:01:12: es gab das Friesen Stadion direkt nebenan was man auch so lange hat verkommen lassen bis man sagen konnte Ja!

01:01:18: Das muss jetzt abgerissen werden.

01:01:20: So dann hatten wir nochmal fast dreißig Jahre warten müssen bis man das SCZ soweit runtergewirtschaftet hat dass man jetzt sagen kann wie sieht das denn aus?

01:01:27: wenn man reingeht merkt man nein Man muss trotzdem noch im Winter die Pumpen abstellen, damit man überhaupt einen Baustaden hat.

01:01:33: Man muss von hinten mit dem Bagger reinfahren und das Dach kaputt machen, damit er es wirklich schadend nimmt.

01:01:37: Das ist ein sehr resilientes Tragwerk!

01:01:39: Und ich fand Ihren Satz sehr intelligenter Schulz.

01:01:42: dass sie sagen Denkmalpflege sollte kein Politikum keine politische Waffe werden Ist ja vollkommen richtig.

01:01:49: Die Situation ist aber eigentlich sehen wir in bürgerplhaftliches Engagement Dass ein Ausmaß erreicht hat wo man sagen muss das rechtfertigt doch eigentlich sogar eine Rekonstruktion.

01:01:58: Es gibt Rekonstruktionen aufgrund von bürgerschaftlichem Engagement.

01:02:01: Und dann lass uns was lieber stehen!

01:02:03: Also es ist halt völlig klar, dass diese einmal diese Langsamkeit und dann die plötzliche Geschwindigkeit einfach im politischen Willen durchsetzen soll... ...und diese zweihundert Millionen hier sind sehr viele Leute, die sich schon sehr ausgiebig mit Baukosten befasst haben.... Da kann man an unglaublich vielen Stellschrauben drehen.

01:02:21: Das fördert nur das Misstrauen, ja?

01:02:22: Also das wollte ich sagen, es sind die zwei Sachen, Zeit und Geld, machen Sie das auf!

01:02:26: Ich darf zwar sagen... Mir macht das natürlich auch ein bisschen Spaß, die andere Rolle jetzt einzunehmen.

01:02:30: Es wäre auch zu langweilig aber danke trotzdem.

01:02:32: Was ich noch mal sagen will ist wo ich vollkommen bei Ihnen bin, ist.

01:02:34: man darf diese Sachen nicht so lange leer stehen lassen und wir haben andere Objekte in Berlin, die entweder Denkmäler sind oder auf jeden Fall auch ähnliche Bedeutung haben, die leer stehenlassen werden und immer schlechter werden.

01:02:45: dann werden wir irgendwann in so eine Diskussion reinkommen wenn wir nichts tun.

01:02:48: Man muss schneller was tun, hier müssen wir aber ehrlich sein mit dem Zustand den es jetzt hat und der Situation die es jetzt gibt.

01:02:53: Und ich glaube man muss sich da... wofür ich Werbe ist, wenn es eine Lösung gibt die aber dann wirklich auch mit Zahlen belegt sein muss und zahlen kann man nicht einfach so drehen.

01:03:01: Das ist nicht so.

01:03:02: Man kann zahlen Nein das ist nicht wahr.

01:03:05: Ich bin in der Baubrosche tätig.

01:03:07: Ich sehe im Moment leider ganz viele Projekte, die nicht weitergehen.

01:03:10: Ich seh Projekt Träger Die Pleite gehen.

01:03:13: Ich Sehe Projekten, die eine Baugenehmigung haben Nicht gebaut werden können weil die Zahlen einfach Leider nicht stimmen.

01:03:18: Und dass sind private.

01:03:19: da gibt's keine politischen Hintergründe.

01:03:21: Sondern So sieht die Welt aus und Wenn wir das uns hier ansehen und es einen Gutachten gibt, was das erhalten kann mit einer sinnvollen Nutzung wie irgendwie sich selber trägt.

01:03:29: Und die nicht dazu führt dass diese frühe Wohntürme faktisch finanzieren müssen, dass wir das erhalten.

01:03:34: Wenn das ein Minusgeschäft wird wenn man durch das nicht irgendwie vermieten kann und sich das rentiert sondern wir die Wohnungen dann teurer vermieten müssen damit sich das irgendwie gegenfinanziert dann bin ich da leider dagegen.

01:03:44: Ich würde sagen dann danken wir Ihnen allen für die Debatte und auch Ihnen fürs aushalten und für die Fragen.

01:03:50: Genau!

01:03:50: Vielen

01:03:50: Dank

01:03:51: und kommen Sie gut durch den warmen Abend.

01:03:54: Das war die Diskussion um den geplanten Abriss des SEZ.

01:03:58: Inzwischen gibt es auch Neuigkeiten, Christian Gäbler der Berliner Senator für Stadtentwicklung Bauen und Wohnen hat verkündet das nun geprüft wird ob ein Teilerhalt des SEz in Verbindung mit der geplantenen Wohnbebauung möglich ist.

01:04:12: Das ist doch ein Lichtblick für alle die Für den Erhalt dieses Gebäudes kämpfen.

01:04:17: So, und das war der Architektur-Funkfolge twohundertsebzehn.

01:04:21: Und in der nächsten Episode die wir am siebenundzwanzigsten August veröffentlichen werden spreche ich mit Dr.

01:04:27: Max von Bredo ein Projektentwickler aus dem bayerischen Colvermore, der als Autodidakt in die Baupranche eingestiegen ist und für den ein gutes Leben in der Gemeinschaft an erster Stelle steht.

01:04:40: Seid gespannt!

01:04:41: Ich danke euch fürs Zuhören und freue mich, wenn ihr in Kürze wieder mit dabei seid.

01:04:45: Und jetzt gibt es für euch noch den Veranstaltungshinweis in eigener Sache!

01:04:50: Ihr könnt die Heinze Architektur in den kommenden Wochen an folgenden Orten live miterleben Wir sind am dritten Neunten in der Federnfabrik in Düsseldorf, am zehnten neunten im Cruise-Center in Hamburg, am siebzehnten Neunsten im Klebeck, sechsterzehn in Basel.

01:05:08: Am vierundzwanzigste neunnten in der alten Spinnerei in Leipzig und am vierzehnten Zehnten in den kleinen Olympian Halle in München!

01:05:17: Der Eintritt ist selbstverständlich wie immer frei und es gibt auch wie immer reichlich Futter.

01:05:24: Und auch Fortbildungspunkte für Architektinnen und Architekten.

01:05:28: also wir sehen uns.

01:05:30: ich freue mich bis bald tschüss.

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