#212 – Katrin Mees, Deutscher Abbruchverband: Kreislaufwirtschaft in der Krise

Shownotes

Der Bau ist das größte Materiallager, das wir haben – unsere einzige urbane Mine. Doch während die Politik Kreislaufwirtschaft fordert, arbeiten wir noch immer mit Abfallgesetzen aus einer anderen Zeit.

Katrin Mees, Expertin für nachhaltiges Bauen und Kreislaufwirtschaft, analysiert die Diskrepanz zwischen politischen Zielen und regulatorischen Realitäten. Die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie steht, doch die Umsetzung hakt an der Wirtschaftlichkeit und veralteten Gesetzen.

Mees beobachtet: "Kein Mensch macht Kreislaufwirtschaft, wenn er damit nicht sein Butterbrot verdient." Während Bauproduktehersteller bereits Rücknahmesysteme entwickeln, scheitert die Praxis am juristischen Konstrukt. Materialien werden zu Abfall erklärt, um sie dann mühsam wieder zu Produkten zu machen – ein "Riesenaffentanz" statt echter Kreislaufführung.

Ihre These: Wir brauchen ein Kreislaufwirtschaftsgesetz, das Kreislaufwirtschaft betreibt, nicht Abfallwirtschaft.

Ein Gespräch über politischen Mut, wirtschaftliche Anreizsysteme, die Grenzen von Leasingmodellen und die Frage, warum wir mit alten Werkzeugen neue Probleme lösen wollen.

Werbepartner: www.uretek.de

Gast-Host: Ann-Katrin Salich https://www.instagram.com/ann_salich/

Gast: Katrin Mees https://www.deutscher-abbruchverband.de/

Heinze ArchitekturAWARD: https://www.heinze.de/award

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir wollen Kreislaufwirtschaft.

00:00:01: Was sind die regulatorischen Rahmenbedingungen, die wir haben?

00:00:03: Ja, wir arbeiten mit einer ganz alten Regulation als eine Abfallregulation.

00:00:07: Wir lassen etwas was aus dem Kreislauf kommt sofort Abfall sein und machen dann einen Riesen-Affentanz um es wieder zu einem Produkt zu machen.

00:00:22: Herzlich willkommen zum Heinze-Architektur-Funk Episode twohundertzwölf am achtundzwanzigsten Mai, zweitausendsextonzwanziger präsentiert von URITEC.

00:00:33: Ich bin Klaus Hühner und heute spricht Ankatrin Saarlich mit Katrin Mees vom Deutschen Abbruchverband.

00:00:39: Viel Spaß!

00:00:41: Katrin, wir hatten ja gerade einen wunderschönen Panel Talk hier auf der Digitalbau.

00:00:44: Wo wir über das Thema Kreislaufwirtschaft im Bauwesen gesprochen haben.

00:00:48: und eine These die ich aus diesem Talk mitgenommen habe ist die Fragestellung wie kann man eigentlich kreiselhaft wirtschaftlich attraktiver machen?

00:00:55: Und politisch auch vielleicht fossieren damit diese eigentlich umgesetzt werden kann.

00:01:01: Ja muss man vielleicht noch ein bisschen Feuer anfangen Politisch will man sie ja schon haben.

00:01:06: Seit ungefähr fünf Jahren weiß man, dass das Kreisler Wirtschaft natürlich ein Sicherheitsfaktor ist, dass Kreislaufmaterialien die einzigen Materialien sind, die wir in Deutschland haben, die wirklich auch im eigenen Land zu bekommen sind.

00:01:19: Schon

00:01:19: Sinn?

00:01:19: Schon Sinn!

00:01:20: Ja genau, das ist quasi unsere urbane Mine.

00:01:23: Das ist quasi unserer einzige Mine, die Wir haben.

00:01:26: Das ist offensichtlich in den letzten fünf Jahren politisch erkannt worden.

00:01:29: Ich will ja nicht sagen Corona-Angriffskrieg, Lieferketten die sich verändert haben oder... abgeschnitten waren und man gemerkt hat, es ist schon blöd wenn man jetzt keinen Chip aus China bekommt um weiter autos bauen zu können.

00:01:41: Das ist alles wahrgenommen worden und man hat gesagt okay wir müssen gucken wie wir mit den Materialien im eigenen Land umgehen können.

00:01:47: und daraus haben sich die ersten politischen Systeme entwickelt zum Beispiel nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie, die ganz klar jetzt beim Umweltministerium angesiedelt sagt Wir wollen Kreislau, wir wollen Kreislaufwirtschaft nicht nur im Bau, sondern Nationalkreislauf.

00:02:00: Wirtschaft Strategie beschäftigt sich mit allen Kreisläufen und Stoffströmen in Deutschland.

00:02:05: Aber der Bau ist nun dann das größte Materiallager, was er haben.

00:02:08: Das ist der größte Stoffstrom, der im eigenen Lande ist?

00:02:11: So!

00:02:11: Das hat man jetzt so verstanden und hat auch schön eine fleißig kleine Strategie zusammen gebastelt an der Stelle auch ohne große Beteiligung der Bauwirtschaft.

00:02:19: wir dürfen immer hinterher nur kommentieren aber so proaktiv gleich schon anfangen an mitmachen leider nicht.

00:02:24: und daraus ergibt sich jetzt dass wir die Menschen oder die Hände dies tun, damit umgehen müssen was man uns sagt.

00:02:31: Das heißt man sagt jetzt der Bauwirtschaft ihr liebe Leute müsst kreislauffähig werden.

00:02:35: Ihr müsst mit kreislauf Materialien arbeiten, ihr müsst recyceln, ihr musst gucken das diese Sachen im Kreislauf führt.

00:02:42: aber Juppie du?

00:02:43: Die ganze Regulation ist noch gar nicht da.

00:02:46: also Wir haben zwar jetzt eine Ersatzbaustoffverordnung, die hat by the way sechzehn Jahre gedauert bis sie in Kraft getreten ist.

00:02:53: Da hat man sich auch im Hintergrund gekäppelt, die ist nicht mal geschrieben worden um Kreislaufwirtschaft zu betreiben sondern da ging es eigentlich eher um eine jahre Idee wie ich sicher mit Materialung gehe.

00:03:01: Die ist jetzt im Laufe der Zeit doch zu einem Kreislauf Gedanken geworden wo man sagt wir wollen CO-II einsparen und Ressourcen schon.

00:03:08: das ist jetzt schonmal wenigstens das Mindset was in der Politik und dem Gesetzgeber angekommen Aber die Umsetzung ist immer noch nicht da.

00:03:15: Also wir versuchen quasi mit alten Regulationen neue Systeme zu lösen, das zieht sich durch die gesamte Bauwirtschaft und der Markt ist viel schneller als die Politik.

00:03:24: wenn wir zum Beispiel gucken wie Bauproduktehersteller sich schon mit dem Thema auseinandersetzen.

00:03:29: Da sehen wir bauprodukt werden schon sehr zirkulär gedacht an vielen Stellen Wenn man was weiß ich solche Stakeholder Knauf sich anguckt, oder Isowährdämmstoffe.

00:03:38: Oder andere Produkthersteller die sagen okay wir gucken wie wir Rücknahmesystemen entwickeln können?

00:03:44: Wie können wir unser Bauprodukt so herstellen dass wir auch das wertvolle Material wieder zurück zu uns bekommen?

00:03:50: also da gibt es schon Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren auch extreme Systeme entwickelt im Bereich Reuse wo man sagen kann ok das ist alles noch nicht gleich wirtschaftlich muss man an der Stelle aufsagen.

00:04:01: aber wie kriegen wir Materialien wieder zurück in den Kreislauf?

00:04:05: Datenbanken gebaut worden und alles mögliche.

00:04:07: Also wir kennen viele Möglichkeiten, die man schon zusammengestellt hat aber sie hängen alle immer an derselben Stelle wie du es gerade ja auch gesagt hast nämlich an der Systematik, an der Regulationen und an der Sicherheit.

00:04:19: weil kein Mensch macht Kreislaufwirtschaft wenn er damit nicht sein Butterboot verdient.

00:04:24: also nur um die Welt zu finden macht das keiner als es macht man nur wenn man sagt ich bin dabei Ich möchte auch viel reingeben ausdenken.

00:04:33: Aber wenn ich am Ende meine Familie damit nicht ernähren kann, dann ist es ein Hobby was mir nichts bringt.

00:04:37: also wir wollen sie an.

00:04:37: die Wirtschaft heißt auf Wirtschaft.

00:04:39: Wirtschaft bedeutet Wirtschaft mit Geld umgehen.

00:04:41: Wir müssen damit Geld verdienen.

00:04:43: Ist denn der Anreiz von diesen Baustoffherstellern tatsächlich einer, dass sie damit schon wirtschaften?

00:04:48: Oder ist es eher, dass man sich damit heutzutage mehr schmücken möchte.

00:04:51: Also schon Richtung... ich möchte jetzt nicht sagen Greenwashing aber schon in die Richtung, dass er trotzdem in der Gesellschaft das als Thema angekommen ist alle darüber sprechen und es ja irgendwo sexy ist als Baustophersteller zu sagen können Ich bin zirkulär!

00:05:05: Ich bin nachhaltig

00:05:06: Ich denke, es ist eine Mischung aus allem.

00:05:08: Wenn man sich anguckt wie sich zum Beispiel Europa entwickelt hat... Der Green Deal ist ja schon ein bisschen älter, im Jahr zwanzig fünfzehn.

00:05:14: Aus diesem Green Deal heraus hat sich die Taxonomieverordnung ergeben.

00:05:18: das ist quasi die Umsetzung.

00:05:19: Wie können wir den Wirtschaftsraum Europa nachhaltig bewegen?

00:05:23: Das empfindlichste Organ des Menschen ist das Portemonnaie.

00:05:26: also gehen wir daran.

00:05:28: Also wie gehen wir an dieses Thema ran?

00:05:30: Wir gehen über Finanzsysteme ran über die Taxonomie ran.

00:05:35: Da geht es um Nachhaltigkeitsberichterstattung, das heißt große Unternehmen müssen sagen inwiefern ihr Treiben der Nachhaltigkeit dient?

00:05:42: Das war so.

00:05:43: Punkt eins da haben wir den Unternehmen schon erzählen müssen okay durch den Trickel auch wenn sehr kleine Unternehmen dabei sind.

00:05:49: Die großen müssen berichten.

00:05:50: sie können aber nur berichten was die kleinen vorher ihnen auch an Informationen geben.

00:05:53: also kommt's am Ende doch auch beim Unternehmer mit fünf Angestellten an.

00:05:57: Diesen Themenblock haben wir sehr mühsam als Verbände an unsere Unternehmen weitergegeben, wo man dachte, warum soll ich und will nicht?

00:06:04: Und ist mir alles zu viel!

00:06:05: Aber jetzt kam dann die Thematik... Unabhängigkeit oder Abhängigkeit in dem Bereich dazu.

00:06:12: plötzlich wurde aus einem Weltwertung ist mir egal und Klima gibt sowieso nicht.

00:06:17: Und so diese ganzen verschiedenen.

00:06:19: einige sind sofort dabei gewesen, haben gesagt klar wir wollen auch unsere.

00:06:23: das Mindset Handwerk ist oft nachhaltig.

00:06:25: man möchte sein Unternehmen der Nachfolge Generation übergeben.

00:06:28: Das ist schon ein Mindset.

00:06:29: was da ist man möchte ein vernünftiges Unternehmen weiter geben dass bei vielen schon aber bei vielen auch nicht.

00:06:34: So jetzt kommt eine Drucklage eine politische Drucklage Die sagt, oh wir haben Probleme mit unseren Ressourcen.

00:06:41: Das versteht der Unternehmer viel schneller.

00:06:44: die sind halt auch sehr schnell gewesen sich also in dieser ganzen Corona-Geschichte und dem Angriffskrieg und als Spritpreise hochgegangen sind und als Lieferketten und Materialien nicht mehr so zur Verfügung stand wie man das brauchte gab es auch schnell findige Unternehmer die auch immer wieder Lösungen gefunden haben.

00:07:01: aber man muss sagen Fuchsig, der weiß auch schnell, weil es sehr regional ist.

00:07:06: Weil die Unternehmen miteinander arbeiten, weiß er auch schnell sich damit auseinanderzusetzen.

00:07:11: Aber als dann jetzt nochmal diese ganze Drucklage haben das Verständnis dafür dass wir mit Ressourcen, die wir ja haben vielleicht auch wirtschaftliche Dinge tun können, ist die Unternehmerschaft viel schneller gewesen als die Regulation dahinter.

00:07:24: also man hat viel schneller Lösungen gefunden und auch die Bauprodukte herstellen Das war ja die Frage warum machen sie das?

00:07:31: Die waren zuerst gezwungen, weil sie meistens so groß waren.

00:07:34: Dass sie halt Bericht erstatten müssen sich damit auseinanderzusetzen haben aber tatsächlich auch den Mehrwert an Materialien die im Kreislauf geführt werden wo man ein bisschen mehr im Griff hat, was man verwendet und wie man es verwendete.

00:07:47: Wir haben auch gesehen das ist ein großer Mehrwert sein kann seine Produkte so herzustellen dass sie eben im Kreis geführt werden können.

00:07:53: Gleichzeitig hat sich aber in Europa eine ganze Systematik weiter verändert Bauprodukte verordnet.

00:07:58: plötzlich muss end of life mit erklärt werden.

00:08:02: Das ist wieder die Nachwähnen aus dem Green Deal.

00:08:05: Es ist alles gleichzeitig passiert So dass der Druck von allen Seiten relativ groß geworden ist.

00:08:11: Aber der Knotenlöser ist immer die wirtschaftlich.

00:08:14: Man merkt schon, wenn ich da jetzt nicht mitmache und mir hier keine Gedanken zu mache.

00:08:18: Und wenn ich keine EPD mit Live-Informationen habe oder mich damit nicht auseinandersetzen, bin ich ganz schnell im Markt nicht mehr attraktiv.

00:08:24: Weil Investoren müssen auch nachweisen das was sie tunnachhaltig ist.

00:08:29: Wenn der Investor es nicht wissen will oder die Bank das nicht wissen möchte weil ich mit meinem Goldkoffer komme und das Produkt direkt bezahlen kann kommt spätestens die Versicherung gesagt aber dein Haus kann ich leider nicht sichern wenn du mir nicht nachweisen kannst dass dass das nachhaltig gebaut worden ist oder kreislaufgerecht gebaut worden.

00:08:46: Der Druck kommt von allen Seiten und der Spaß an der Umsetzung ist immer die Wirtschaftlichkeit.

00:09:08: Deutschland's Nummer eins für minimalinvasive Baugrundverstärkung mit Expansionsharzen.

00:09:14: Immobilien bewahren, wirtschaftlich und nachhaltig!

00:09:19: Mehr erfahrt ihr unter www.uretec.de.

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00:09:28: Aber ist es, würdest du sagen auch politisch?

00:09:30: Ist es eher ideologisch sozusagen fussiert oder auch schaunt oder ist sehr ideologische formuliert und eigentlich wirtschaftliche gedacht.

00:09:40: Ich glaube es ist leider an vielen Stellen einfach nicht wirtschaftlich gedacht, sondern es ist eher getrieben von Gesetzen die aus Europa kommen.

00:09:46: Setzen wir um, okay setzen wir uns zusammen machen eine Strategie bla bla bla.

00:09:50: das zieht dann alles.

00:09:52: wem nehmen wir dazu?

00:09:52: Nehmen wir ein paar Stakeholder dazu wie in Fragenwahl wo's am unbequemsten ist und am schnellsten hat man so ein bisschen das Gefühl dass es nicht.

00:10:00: ich glaube die wenigsten die solche Strategien schreiben haben einen Zugang zu Unternehmen, die damit Geld verdienen.

00:10:06: Also ich glaube diese Verknüpfung haben wir noch an ganz vielen Stellen gar nicht weil diese ganze Thematik Kreislaufwirtschaft an vielen Stellen überhaupt noch nicht in die Köpfe gesickert ist schon gar nicht in den Politikköpfen im Sinne von Wirtschaft sondern Kreiswaff-Wirtschaft.

00:10:22: Das scheint zu sein, mit dem ich mich gut auseinandersetzen kann.

00:10:25: Es hört sich erst mal unspektakulär und einfach an.

00:10:28: Und jetzt möchte ich noch eine positive Sache dazu erzählen.

00:10:31: Es passiert ja alles schon im Hintergrund.

00:10:33: Wäre neulich im Kino?

00:10:34: Und das Erste was auf der Leinwand... Ich habe mir vor Popcorn geholt um etwas zu trinken.

00:10:39: Und das erste was auf die Leinwand scheint es bitte wären sie ihre Becher nicht weg.

00:10:43: lassen Sie stehen!

00:10:44: Sie werden gewaschen und wieder zurückgegeben wie wir sammeln dir ein Kreislaufwirtschaft, ohne dass ich was machen musste.

00:10:50: Im Grunde passieren viele Dinge weil Regulation schon da ist

00:10:54: und auch weil man natürlich einen wirtschaftlichen Druck hat wenn das Plastikbecher sind.

00:10:59: es ist wahrscheinlich günstiger diese zu reinigen als die jedes mal wegzuschmeißen und neu einzukaufen.

00:11:04: Ich glaube es ist noch nicht günstig, aber das Gesetz ist schon da Verpackungsverordnung und wir müssen das alles verhindern Und da gibt es auch schon im Vollzug Strafen die ausgesprochen werden.

00:11:15: Das hilft natürlich immer ein bisschen den Willen entwickelt.

00:11:19: Aber ich war dann auch vom Weihnachtsmarkt, also alles im selben Kontext.

00:11:23: auf dem Weihnachtsmark habe ich das erste Mal seit hundert Jahren mal wieder halbe Plätzchen gegessen und die wurden auch in so einem Plastikschilchen da bereist.

00:11:31: Und super, nur zwei Euro Pfand dafür.

00:11:34: Ich bezahl vier Euro Pfad für ein Glühwein.

00:11:38: Ist auch Keramik

00:11:39: muss man dazu sagen ist ja meistens Glas oder Keramick?

00:11:42: Also das Plastikting.

00:11:43: und dann das war auch irgendwie auf einer Dienstreise es war halt zu einer Zeit wo nicht so viel los war ich meine Körbchen wieder abgegeben und gesagt, wie läuft das denn?

00:11:51: Ist das jetzt teurer, billiger?

00:11:53: Nee, ist total super.

00:11:55: Weil wir haben hier noch unsere Maschine stehen da packen wir die Körpchen rein drücken auf den Knopf zup-zup ist wieder heiß und fertig.

00:12:00: Wir müssen morgens nicht die Müllsäcke wegbringen.

00:12:03: Wir müssen abends nicht gucken dass der Müll um unser Setting weggebracht werden muss.

00:12:07: also für uns ist es viel viel besser.

00:12:08: Also logistische Vorteile Genau, interessant

00:12:12: Da ist es auch schon günstiger.

00:12:13: Ob das im Kino schon günster ist eine Sache.

00:12:15: aber wie gesagt Die Kulturische Druck hat da geholfen, dass sich Dinge verändern.

00:12:19: Aber die gute Nachricht ist ja, dass wir als Menschen uns keine Platte drum machen sondern das Kreislaufwirtschaft an vielen Stellen schon im Hintergrund passiert.

00:12:26: Das zweite Gute daran ist entstehen neue Arbeitsplätze.

00:12:29: Das heißt der Student muss nicht mehr nur ... Der vielleicht jetzt nicht mehr die Kinokarte im Häuschen verkauft und quasi weg rationalisiert worden ist.

00:12:36: Er hat jetzt trotzdem wieder einen einfachen Job, wo er abends schnell irgendwie noch ein paar Euro verdienen kann indem man da Becher spürt.

00:12:44: Bis die Roboter kommen!

00:12:46: Lächer wieder wegnehmen und selber spülen.

00:12:48: Also die wird es wahrscheinlich auch bald geben, wenn ich mir gerade die Entwicklung angucke?

00:12:53: Aber ich glaube trotzdem das in dieser Zirkularisierung wie ich's nenne, das geht nämlich nicht nur um Circle Economy sondern um einen Verändern in einer Gesellschaft ein komplettes Gesellschaftsverändern indem man so denkt und indem man die Aufgaben stellt dass man da immer Wege findet, dann hast du halt Jobs im Service oder in der Logistik.

00:13:13: Oder in der Trennung oder in die Aufbereitung.

00:13:17: Also du wirst es.

00:13:19: Jobs werden sich verschieben und die werden nicht alle

00:13:21: von Robotern gemacht werden

00:13:23: sondern es gibt auch viele Aufgaben im Hintergrund noch getan werden müssen, mit Händen.

00:13:28: In jeder Art Denkanspruchsvollen Jobs als auch ganz einfachen Jobs wo jemand doch am Ende nochmal irgendwas von A nach B schieben muss.

00:13:36: also ich glaube schon auch dass in dieser Zirkularisierung Jobs weiter bestehen sowohl in der Bauwirtschaft als auch in jeden anderen Wirtschaftszweigen.

00:13:44: man muss halt nur so ein bisschen die Aufgabe anders stellen und dann findet man Lösungen für alles.

00:13:49: wenn ich zum Beispiel jetzt mal ganz banales Beispiel das iPhone sehe meine Kinder wollen jedes Jahr neues iPhone haben hier Repariert es doch?

00:13:57: Ist aber nicht... geplant worden.

00:13:58: Da kommen wir gleich zum Lesen, obwohl es nicht geplant ist, dass man es repariert.

00:14:01: Es gibt auch Handys die tatsächlich so geplant sind aber die setzen sich trotzdem noch nicht so durch.

00:14:07: Das würde

00:14:07: jetzt die Aufgabenstellung anders formulieren und sagen okay das ist heute noch nicht So Aber das wird die Aufgabestellung der Zukunft sein.

00:14:14: kluge Verspendungen nämlich sagen Okay Wir brauchen ein Wirtschaftssystem in dem konsumiert wird indem bezahlt wird in dem gewirtschaftet wird.

00:14:21: Wenn wir aber dieses wirtschaften auf zirkuläre Beine stellen und sagen ok ich will jetzt jedes jahren iPhone haben dann ist Aufgabenstellung, die das Apple oder wer auch immer iPhonez herstellt sagt okay ich muss die Rechenzentren klimaneutral betreiben.

00:14:35: muss ich mir was überlegen.

00:14:36: Ist jetzt auch nicht so weit, aber muss klimaneutral betrieben werden?

00:14:39: Das ist ein Punkt der viel reduziert.

00:14:41: Zweitens die Materialien müssen recyclierbar sein.

00:14:43: Die müssen gar nicht umförbigt sein oder müssen gar nie repariert werden sondern man kann auch sagen okay nimm es wie das System was wir vorhin auf den Panel gesprochen haben wie in Baukastenausnahmen, na bau's wieder zusammen.

00:14:53: dann ist es neu super neu konfiguriert sieht neuer eine andere Farbe und wie auch immer ein leicht anderes Design.

00:14:59: Aber die Materialen sind wieder verwendet worden.

00:15:01: also kreislauffähige Systeme das kannst du wie gesagt als auch auf einfache Produkte transportieren.

00:15:08: Und so kannst du halt jede Aufgabe, wenn du sie anders stellt oder zirkulär stellst, siehst du plötzlich wie eine ganze Kette von Aufgaben-Lösungen dahinter stecken die aber auch an ganz vielen Stellen neue Arbeitsbereiche generieren.

00:15:23: und das glaube ich ist das was man als Positives sehen muss.

00:15:27: Wenn wir uns auf den Weg machen Dinge zu ändern und wir sehen dass sich Dinge ändern müssen müssen wir trotzdem nicht zurückgehen dürfen trotzdem nach vorne gehen und dürfen sagen okay das lineare system funktioniert für uns nicht mehr.

00:15:40: die globalen lieferketten diese ganzen themen die wir haben schwierig aber zirkularisierung wirtschaftlicher umbau kann nochmal richtig wirtschaftskraft generieren in jedem land Und kann als Nebenprodukt CO²-Sparen, Ressourcensparen den World Obershoot den wieder nach vorne ziehen.

00:16:00: Das passiert alles nebenbei aber das muss man gar nicht so groß kommunizieren!

00:16:02: Das ist ein Abfallprodukt von einem neuen Mindset mit Wirtschaften umzugehen.

00:16:08: und so sieht man... das habe ich mir gar nicht ausgedacht sondern wenn du in die Welt guckst, passiert das überall auch der Welt?

00:16:13: Man könnte natürlich weil wir gerade über Wirtschaft gesprochen haben, man könnte natürlich auch ein super trauriges Szenario malen dass wenn natürlich die Wirtschaftskraft langsam runter geht, aus verschiedenen Gründen.

00:16:22: Sei es Konflikte, weltweite Konflikte sei es einfach die Segregation von großen Unternehmen aus Deutschland ins Ausland das einfach die Wirtschaftskraft niedriger wird und dadurch das ganze Thema neu kaufen noch mal neu bauen, auch einfach nicht mehr möglich sein wird.

00:16:39: Und man dann deswegen wirtschaftlich gezwungen sein wird ein Druck bekommen eigentlich etwas wieder zu verwenden.

00:16:48: Also ich meine das hatten wir schon also vor hundert Jahren war es auch schon anders die Wirtschaftssituation sah anders aus und erst mit der Industrialisierung kam ja dieser ganze Aufschwung wo man einfach vielmehr neu und ständig neu einkaufen konnte.

00:17:01: Ja, aber da müssen wir halt auch gucken.

00:17:03: Ich glaube der Mensch ist immer in so einem Entwicklungsstadium wenn wir die Industrialisierung uns angucken wo wir quasi aus dem was wir für uns selber produzieren plötzlich in eine Massenproduktion kommen.

00:17:12: bis jetzt gab es das nie.

00:17:14: Also es ging mit dem Webstuhl los in England wo plötzlich Stoffe in absurden Größen hergestellt werden konnten die sonst die Mutti zu Hause im Webstühl gemacht hat wurde damit plötzlich exorbitant.

00:17:24: dann kamen weiß nicht die ganzen Friesbandmöglichkeiten dass man produzieren konnte als geht's kein morgen.

00:17:30: Das bedeutet, dass man sofort in so eine Überproduktion gegangen ist.

00:17:33: Man hat viel mehr produziert als man gebraucht hat.

00:17:36: Aber es gab ja keinen Morgen raus damit.

00:17:39: Dann kamen auch schön zwei Kriege ...

00:17:41: Ja aber um die Wirtschaft anzukommen natürlich!

00:17:44: Also das war ja super, war ne Möglichkeit gut und man kann günstiger produzieren, dann kann er mehr produzieren macht man absolut.

00:17:50: Dann gab's Kriege, Tod und Teufel, danach ging's wieder ein bisschen weiter bergauf.

00:17:55: Dann gabs das Wirtschaftswunder weil man wieder neu anfangen konnte bauen konnte, wo man bei The Way natürlich auch viel Material verwendet hat was es schon gab.

00:18:04: Aber dann haben die schöne neue Welt und plötzlich konnte man Sachen herstellen weil natürlich auch Entwicklungen weitergegangen sind.

00:18:10: wir haben Sachen verklebt verdrehmelt gemacht getan Wir haben Schadstoffe verwendete wussten nicht dass das welche waren ist auch nicht böse gemeint aber alles zusammen geflanscht, was wir hatten.

00:18:20: Es musste schnell billig gut und abtändig gebaut werden an vielen Stellen.

00:18:25: damit müssen wir uns jetzt auseinandersetzen.

00:18:26: aber es hat den Leuten so ein... das ist dieses Throwback Society die in Amerika dann auch in so einem Live-Magasin mal gezeigt worden ist, wie man quasi die Hausbrau plötzlich keine Teller mehr waschen muss.

00:18:41: Weil man so schöne Arnoasiäten hatte wo man sein Essen gegessen hat und danach hat er uns einfach weggeschmissen.

00:18:46: Das war nicht bös von den Leuten gemeint sondern sie kam aus einer sehr großen Armut und wenig.

00:18:51: Und plötzlich hatte man alles.

00:18:52: Man hat nur noch mit Pappbechern getrunken und hat sich gefreut dass das alles funktioniert.

00:18:57: So dann ging es alles weiter.

00:18:59: Dann kamen die ersten großen globalen Schocks, ne?

00:19:02: Zweiundsebzig.

00:19:03: Der Club of Rome, der mal ein bisschen was erzählt hat, dann kam die Ölkrise, dreiundsiebzig wo wir schonmal so hatten wie heute wieder.

00:19:10: nur dass heute sich keiner trotz und sagt am Sonntag wird nicht mehr gefahren.

00:19:13: da waren die Autobahnen alle leer Weil man Öl sparen musste.

00:19:18: Da hat man schon das erste Mal gemerkt, oh Scheiße, wir sind ganz schön abhängig von globalen Lieferketten aber nicht, dass wir was draus gelernt haben.

00:19:23: Warum auch?

00:19:24: Dann würden wir heute da nicht stehen.

00:19:25: Aber plötzlich wurde aber Umwelt ein Thema.

00:19:28: dann kam noch mal, weiß ich nicht, Chernobyl.

00:19:31: Plötzlich hat man auch gesehen, oha es kann auch gefährlich sein, was wir da uns alles ausgedacht haben.

00:19:36: eine Umweltbewegung ging los und plötzlich wurde das Mindset anders und es hat sich etwas bewegt gleichzeitig gegen Digitalisierung los die für jeden zugänglich war.

00:19:46: Also wir haben Industrialisierung, Digitalisierung und wenn man jetzt nicht ganz blöd sind können wir auch wieder zurückgehen.

00:19:51: aber indem wir nach vorne gehen und sagen okay Zirkularisierung ist wenn wir Maschinen jetzt intelligent machen also Maschienen und Digitalisierung ich sag mal so da haben wir.

00:19:59: in Deutschland sind wir ganz gut im Maschinbau noch hätten wir die Möglichkeit viele Dinge hier im eigenen Land herzustellen.

00:20:07: Wir sind immer noch die Spitzenreiter in Aufbereitungstechnik und Coe in Deutschland, also man könnte mit dem Thema Zirkularisierung in Deutschland eine Menge an Wirtschaftswachstum erzeugen.

00:20:17: Und was ich da aber hinter sagen will dass wir eben aus dieser anfänglichen Yuppie-Doo weh keinen viel mehr produzieren als wir brauchen bis heute hin.

00:20:26: Oha!

00:20:26: Wir haben digitale Werkzeuge, die genau passgenau sagen können wieviel wir eigentlich braucht und dementsprechend ganz passgenauer die Mengen herstellen.

00:20:33: das ist Gerade für die Bauwirtschaften, super interessant.

00:20:36: Aber das passiert heute schon.

00:20:38: Das passiert weltweit!

00:20:39: Ganz viele Länder haben das schon, dass sie passgenau Produktionen herstellen für den Bedarf.

00:20:44: Dann kämen wir auch wieder dazu, dass wir nicht überproduzieren sondern ich will jetzt nicht Butterberg bemühen aber grundsätzlich im Themenbereich schon so... Dass wir die Dinge so herstellen, dass Sie passgenauer herstellen würden wir extrem an Ressourcen sparen.

00:20:56: also diese Denkweise sich mal erlauben nach vorne zu denken und trotzdem anders zu denken.

00:21:03: Das wäre das, was uns auch in der Krassauwirtschaft Bau extrem helfen

00:21:07: würde.

00:21:07: Meinst du es braucht dafür neue Wirtschaftsmodelle?

00:21:11: Ich glaube wir müssen... Wir dürfen nicht immer uns daran festhalten, wir haben jetzt mal ein Gesetz geschrieben, das muss für alles gelten!

00:21:16: Wir müssen auch in solchen Zeiten wo wir alle spüren dass Dinge sich ändern, müssen wir auch so mutig sein sowohl europäisch als auch im Bund rein vorgebliebig Systeme neu aufzusetzen.

00:21:27: also kannst nicht mit Alten Werkzeugen neue Probleme lösen.

00:21:31: Also man muss für neue Herausforderungen lösen können, aber das können wir halt nicht mit einem alten Werkzeug.

00:21:41: Wir müssen das mit neuen Werkzeugern tun.

00:21:42: und wenn wir ein altes Gesetz verwenden um neue Probleme zu lösen und da sind wir wieder am Anfang unseres Gespräches zu sagen Wir wollen Kreislaufwirtschaft.

00:21:51: Was sind die regulatorischen Rahmenbedingungen, die wir haben?

00:21:54: Ja, wir arbeiten mit einer ganz alten Regulation als eine Abfallregulation.

00:21:58: Wir lassen etwas was aus dem Kreislauf kommt sofort Abfall sein und machen dann einen Riesenaffentanz um es wieder zu einem Produkt zu machen.

00:22:06: Anstatt die Abfallhierarchie abzuarbeiten und sagen Es bleibt erst mal ein Kreislafmaterial.

00:22:11: Es wird geprüft.

00:22:12: ich will gar keine Prüfsystematik weniger nicht auch keine Kontrolle weniger an der Stelle bitte auch Bürokratie ist mir da.

00:22:18: Ich finde, egal an der Stelle.

00:22:20: Keine Gefahr für Menschen und Umwelt!

00:22:21: Wir müssen an der Stelle, wo etwas aus dem Kreis rauskommt, genau prüfen, systematisieren und schauen, fingen wir sicher wieder rein in den Kreis?

00:22:28: Den Kreisloch willen vor den Entledigungswillen – das ist halt dieser juristische Ausdruck der Achverrabenrichtlinie Europa- und Kreislaufwirtschaftsgesetzbund.

00:22:38: quasi die Grundlage Die Formulierung, das ist jetzt Abfall.

00:22:42: Das geht von der Schaufel im Bodenaushug.

00:22:45: Wenn ich den Bodenauszug nicht auf der eigenen Baustelle lager sondern irgendwo hinbringen muss damit ich überhaupt da arbeiten kann, ist es sofort Abfall!

00:22:51: Wir müssen diese Formulierungen-Affall anders hinkriegen.

00:22:54: wir müssen sagen alles was wir aus dem Kreis rausholen müssen wir erst mal prüfen, kann es nicht wieder zurück in den Kreis laufen?

00:22:59: Das ist Gesetz, machen wir aber nicht.

00:23:01: Wir sagen es ist Abfall und dann machen wir einen Riesenaffentanz.

00:23:04: Jetzt versuchen wir juristisch diesen ganzen Weg zurück... Wir wollen aus einem Kreislaufmaterial ein... Abfallende machen, also absurdes Wort.

00:23:14: Auch wenn Abfall Ende... Warum wird das Abfall?

00:23:17: Wenn ich doch hinterher auch ein Abfall-Ende wieder haben will, warum kann ich nicht sagen, ich prüfe es erst mal, ob es überhaupt Abfall werden muss.

00:23:25: Okay am Ende, wenn es gefährlich ist und es nicht nutzbar ist und wenn es keine Möglichkeit gibt, das systemisch sauber und sicher zurück in den Kreislauf zu bringen.

00:23:34: Ja okay dann ist es Abfall.

00:23:36: Und wenn es abfall ist darf es auch im Abfallgesetz ganz sauber durchdekliniert entsorgt werden.

00:23:42: Aber alles andere darf gar nicht erst Abfall werden und da müssten wir mutig sein, wenn wir wirklich kreislaufwirtschaft als Grundlage sehen wollen um diese Urbane Mine in einen Facetten nutzen wollen dann müssen wir ein Kreislauf Wirtschaftsgesetz schreiben was eben Kreislaufwirtschaft betreibt und nicht Abfallwirtschaft.

00:23:58: Ja, das sind natürlich politische Regularien.

00:24:00: Da geht es um Klassifizierungen, es geht um Definitionen... Die Frage ist auch ob es trotzdem noch mal andere neue Marktmodelle gibt?

00:24:08: Also ich würde nochmal kurz in Bezug nehmen zu unserem Panel den wir ja da geführt hatten wo wir auch über dieses Material Recovery Rights gesprochen haben und auch über diese Möglichkeit Bauelemente zu vermieten gar nicht mehr zu verkaufen oder verließen.

00:24:22: Die Frage ist natürlich, braucht's dann solche Modelle?

00:24:25: Ist das ein neues Leasingmodell?

00:24:28: Ist es etwas was viel tiefgründiger ist und eigentlich ganz grundsätzlich in unser kapitalistisches System quasi eindringt?

00:24:35: Und auch so'n bisschen hinterfragt, wem gehört jetzt was?

00:24:38: Wem gehören Rohstoffe?

00:24:40: Wem gehört das realisierte Gebäude eigentlich?

00:24:42: Es geht ja auch viel um Zugehörigkeit sozusagen!

00:24:46: Wie siehst du denn das ganze Thema?

00:24:48: Ich denke da muss man immer gucken... funktioniert für welche Aufgabenstellung?

00:24:54: Ich finde, Kippe-Zimpel an ganz vielen Stellen.

00:24:56: Also Kreislaufwirtschaft darf nicht schwierig sein und nicht kompliziert sein.

00:25:00: Kreislafwirtschaft machen wir seit der Steinzeit.

00:25:02: Seit der Stein Zeit machen wir Kreislaufwirtschaft.

00:25:04: Was wir haben was wir verbraucht haben das wir wieder brauchen.

00:25:08: man hat geguckt okay der Stein der ist Jetzt nicht mehr gut geeignet, um was weiß ich?

00:25:13: Etwas scharf zu machen.

00:25:14: Aber es ist immer noch gut genug ... Um

00:25:16: Feuer zu umzäuen!

00:25:17: Genau.

00:25:18: also ich verwende die Materialien immer wieder und überlege mir wenn das dafür nicht mehr Gut ist dann ist es für etwas anderes vielleicht zerklopft.

00:25:24: Und plötzlich habe ich scharfe Splitter und da mache ich dann plötzlich ein Pfeil draus.

00:25:27: Wenn ich gemerkt hab oh guck mal der kann ja auch eine andere Sache daraus machen.

00:25:31: aber die Systematik auf die du zurückkommen wolltest Es ist nicht alles für Alles sinnvoll und wenn man solche zum Beispiel Leasing-Moteller Leasing-Modelle sehe ich eher in kleineren Zeit schienen.

00:25:43: Es ist schwierig jemandem einen Wirtschaftsmodell schmackhaft zu machen, was er nie erleben wird.

00:25:48: Also gedanklich!

00:25:51: Ist es aber trotzdem eine gute Idee?

00:25:53: Jeder der eine Idee zur Kreislaufwirtschaft hat, ist erst mal ne gute Idee und das ist ein Teil der Lösung.

00:25:58: Und da muss man dann halt gucken, was ist denn das Business Case?

00:26:00: Da sehe ich okay.

00:26:01: Dann muss mal gucken welche Gebäude werden permanent auf und abgebaut.

00:26:04: Da muss sich gucken, welche Logistikzentren sind das Supermärkte die permanent irgendwie sich den neuen Bedarfen der Bevölkerung anpassen wo immer wieder etwas Neues passiert ist.

00:26:16: Ob es gut finden oder nicht, sich immer wieder verändern.

00:26:18: Da sind solche Systeme gut weil da geht's um zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre die halt auch ein Business Case sind für denjenigen der da investiert.

00:26:25: Der kann sagen okay in meinem wir überblicken ja... Schlecht Dinge, die über unseren Lebensenden hinausgehen.

00:26:31: Natürlich für meine Kinder und so habe ich schon eine gewisse Fantasie was sich da gut finde.

00:26:36: aber mein Business ist mir vielleicht pack egal wenn ich in der Kiste liegt das muss man mal so sagen.

00:26:40: die intrinsische Motivation etwas ran zu gehen na es ist eher eine wirtschaftliche So und deswegen ist das zum Beispiel ein super business case für kleine zügelen.

00:26:51: da soll man das bitte machen.

00:26:53: Aber ansonsten muss man auch sagen, wir werden halt weiterhin hauptsächlich mit einem Gebäudebestand zu tun haben der da ist.

00:26:59: Wir werden weiter gucken dass wir möglichst nicht unendlich viel mehr bauen.

00:27:05: In der fliegenden Gebäude ist das falsche Wort, das will ich überhaupt gar nicht sagen.

00:27:12: Aber solche Systeme haben ... Das sehe ich nicht für den großen Bestand, das sehe ich wirklich für solche Systemen, wo man weiß da bewegt sich viel.

00:27:20: aber wir wollen ja auf der anderen Seite auch noch zusätzlich wollen oder müssen.

00:27:24: Wir haben Klimaanpassungsgesetz und wir haben einen Biodiversitätsanspruch oder auch Gesetz mittlerweile.

00:27:30: Wir haben Flächenverbrauchsgesetz bis zum Jahr zwanzig fünfzig keine Flächen mehr zu verbrauchen.

00:27:34: So viele regulatorische Rahmenbedingungen die wir auch noch erfüllen müssen Das heißt Klimaanpassungsgesetz.

00:27:40: Wenn ich jetzt ein sehr leichtes Gebäude habe, das nicht wieder auf und abbauen kann, kann sich jeder schnell überlegen dass das ein Gebäudel ist.

00:27:46: was bei einem Hochwasser oder viel Wind?

00:27:51: extremer Sonneneinstrahlung, weil sich kein Außentemperatur vielleicht nicht das Gebäude ist.

00:27:56: Was so klimaangepasst ist, dass Wulnerer begruppen, dann wenn fröhlich ihren Kaffee trinken, da ist der Herzinfarkt vorgeprogrammiert.

00:28:03: oder ich muss sehr viel technischen TGA reinbringen, wie viele CCO-zweilastig es ist, weil ich sehr viel verbrauche um das runterzukühlen.

00:28:12: oder wenn wirklich Klima um die Ecke kommt und sagt heute puste ich mal ein bisschen mehr als für das Gebärde geplant war, dass Schäden entstehen.

00:28:19: Ich will jetzt nicht sagen, dass die Kathedrale da das bessere Gebäude ist.

00:28:22: Aber ich sag mal so, die tausendjährigen Gebäuse, die hier rumstehen und... Die stehen?

00:28:27: ...die juckt ob jetzt Klima ein bisschen mehr oder weniger wird, die stehen halt noch da.

00:28:30: Ich will nicht sagen es wir Kathedralen bauen müssen.

00:28:32: aber vom Mindset müssen wir sagen Klimaanpassung ist ein extrem wichtiges Thema was den neuen Gebäuden Bestand angeht.

00:28:39: Das heißt mein Mindset ist eher wenn ich heute einen Gebäudebau als Architekt baue ich es mit einer stabilen Außenfassade etwas sehr massives und macht innen drin sehr freie Gestaltungsmöglichkeit.

00:28:53: Sodass ich wirklich, dass ich quasi ein Gebäude habe was dieser Klimaanpassungsystematik gut Schutz bietet aber innen sehr flexibel ist.

00:29:02: Das sind ja auch die Gebäuden, die jetzt eigentlich immer noch Bestand haben, die viel genutzt werden, wie viele umgebaut werden.

00:29:07: das ist also da wurden wir sogar aus Bürogebäuden plötzlich Wohngebäude wären die werden einfach entkehren zum Rohbau zurückgeführt.

00:29:13: Gut, als Bestes ist dann meistens noch ein Problem bei diesen Bauprojekten aber nichtsdestotrotz bieten sie eben diese Flexi... Da gibt's auch schon Lösungen!

00:29:22: Ja was mich noch interessieren würde es nichtdestotrotz nochmal weiter tiefer in die wirtschaftliche Motivation einzusteigen weil wenn ich jetzt mit Bauherren oder auch Projektentwicklung spreche also Kreislaufwirtschaft das ist halt wirklich das letzte wo drüber Sie nachdenken.

00:29:34: Also für die muss sich das wirtschaftlich lohnen.

00:29:37: Ein Umbau ist für Sie interessant.

00:29:41: gebaut ist im Sinne von nicht, dass man jetzt soziale Wohnbauten aus jedem Gebäude macht.

00:29:44: Sondern eher auch gedacht wie kann man eine neue Nutzung reinbringen?

00:29:48: Dass es eben für die Gesellschaft attraktiv ist und das Gebäud mit relativ wenig Aufwand, mit relativ wenigen oder gering wirtschaftlichem Input.

00:29:57: Man trotzdem ein Gebäudes wieder kreiert hat was sozusagen nutzbar ist und somit wirtschaftliche Einnahmen bringen.

00:30:04: Nichtsdestotrotz ist ja auch trotzdem die Frage Wenn man jetzt neu baut, wie baut man jetzt Neu?

00:30:13: Und was ist dann das Wirtschaftsmodell, was hinter einem Neubau

00:30:17: steht.

00:30:19: Man muss ja immer von verschiedenen Situationen ausgehen.

00:30:25: muss ich ja erst mal den ganzen Regulationskanon, der im Moment da ist, abarbeiten.

00:30:29: Wenn ich neu baue, gucke ich das sich... Ich will jetzt gerne langsam für den Massiv bei euch Mark Holzbau auch sehr gern haben.

00:30:34: Aber ich denke unten massiv und oben Holz.

00:30:36: Hybrid ist immer die gute Antwort.

00:30:38: Das sehen wir mit Fachwerkhäusern Land auf Land ab und überall.

00:30:42: Dass unten da wo mal Wasser hochkommen kann es vielleicht besser ist ein bisschen massiver zu sein und oben wo's leichter sein muss damit statisch besser gearbeitet werden kann.

00:30:50: Holz also wie gesagt ich finde alles gut.

00:30:52: aber wenn wir gucken von Anfang an wirtschaftlich schauen ist... Tatsächlich nicht immer reused die Hilfestellung, reused ist ein Riesenaufwand.

00:31:01: Reused ist auch wenn wir uns hier angucken was gut funktioniert und was nicht fest mit dem Gebäude verbunden ist.

00:31:07: Na aber es ist nicht fest im Gebäud.

00:31:08: Lose Möbel,

00:31:10: Fenster...

00:31:11: Da habe ich auch Mutfantasie und da werden sich Börsen bilden oder Rücknahmesysteme.

00:31:20: Alles was wir sehen und anfassen können außer die Platte Wand sind Systeme wo ich sage da solls bitte Kreislauflösungen für gehen von mir ist auch eine Lesenglösung, weil das sind alles Produkte die wirklich in einem Lebensraum für denjenigen der sich jetzt Gedanken drum macht.

00:31:34: Der kann das überblicken, weil er das in seinem Leben noch in einer Umsetzung sehen kann.

00:31:37: Aber ich denke an ganz vielen Stellen wenn es um Wände, Dächer, die tragische

00:31:43: Grenze

00:31:45: geht glaube ich dass auch ein Zukunft reciting nicht ibar ist sondern wirklich auch ein großer Beitrag ist, weil ich da vor Ort etwas aufbereiten kann, weil ich mit wenig Energie Dinge zu einer Grundlage für ein neues Material mache.

00:31:59: Und da sehe ich die Urbane Mine als urbane Mine.

00:32:01: das ist genauso wie wenn ich eine Kiesgrube gebe und den Kies raushole vor Ort aufbereite dazu eine Gesteinskörnung vorbereite, die dann eine bautechnische Eigenschaft hat, die ich dann für eine Bauaufgabe nutzen kann.

00:32:13: so sehe ich dass rausnehmen dieser Materialien aus dem Gebäudebestand genau so und das gerne nachdem es hundert zweihundert fünfhundert Jahre irgendwo rumgestanden hat.

00:32:22: Also man muss immer gucken, wofür baue ich ein Gebäude und was ist das meinst du?

00:32:27: Und ich glaube wir müssen als Architekten die nun hier alle sind darüber nachdenken wenn ich jetzt ein gebäude baue.

00:32:35: Heute die Aufgabe hat, Büros zu haben.

00:32:38: Ist aber innerstädtisch!

00:32:39: Ich weiß das es immer innerstätig sein wird weil die Kirche nebenan ist und wir wissen dass die letzten hundert Jahre tausend Jahre hier in dem Setting gearbeitet worden sind.

00:32:48: Da habe ich als Architekt diese Fantasie zu sagen okay jetzt ist es ein Bürogebäude aber ich kann mir vorstellen wenn die Schule nebenan in fünfzig Jahren ganz fratze ist, weil ihr's jetzt schon seht könnte ich mir auch vorstellen wenn ich ein paar Wände wegnehme oder so... Kann ich daraus Klassenzimmer machen?

00:33:00: Kann ich die Systematik umbauen, damit sich daraus eine Schule machen kann?

00:33:04: Okay, Dinge ändern sich.

00:33:06: Vielleicht kann ich auch einen alten Heim draus machen oder andere Dinge ändern sie wieder?

00:33:09: Kann ich ein Supermax jetzt falsch aber vielleicht ein Einkaufszentrum daraus machen oder kleine Handwerksbutzen wo man was also... Ich muss ein bisschen Fantasie haben zu sagen diese Hülle soll bitte hier nicht nur hundert sondern zweihundert meinen kriegen dreihundert Jahre stehen.

00:33:23: Also wirklich diese.

00:33:24: Ich meine, wenn ich in Berlin Charlottenburg gucke und durch so eine Straße gehe.

00:33:28: Denke ich nicht dass diese Gebäude innerhalb der nächsten hundert Jahre abgerissen werden.

00:33:32: Und wurde ja schon da weil sie nicht zweieinhalb Jahre stehen.

00:33:33: Ich glaube das die da auch noch in Hundert Jahren steht.

00:33:36: Und dieses Mindset also ein Gebäudee herzustellen was einen gewissen städtebaulichen Anspruch hat.

00:33:41: Also wirklich auch als Architekt wieder um bisschen die Aufgabe zu nehmen eine Stadt zu gestalten auf wenn ich sie verdichten muss weil ich keine Flächen verbrauchen darf auch wenn ich Biodiversität einbringen muss indem ich weiß, ich Gründächer baue oder grün mit integriere.

00:33:58: Egal was ich mache, ich muss doch gucken dass wir auch baukulturell diese ganzen Themen mit bedenken und nicht nur ganz einfache Witten irgendwo hinstellen und sagen Hauptsache schnell!

00:34:08: und billig, sondern wir haben einfach so viele Aufgaben damit zu lösen.

00:34:12: Aber interessanterweise ist es ja so ganz um... Also wenn man jetzt über Kreislaufarchitektur nachdenkt oder darüber spricht, ist ja so, wenn man eigentlich sich den Bestand anschaut das was über Jahrhunderte gelebt hat und bestand hatte und jetzt immer noch umgebaut werden kann sind nicht Architekturen die sozusagen nach Flexibilität Zyklen gebaut worden sind, sondern eher Architekturen.

00:34:34: Die dafür gebaut wurden sind hunderte von Jahren zu bestehen und die bieten ja total viel Nutzungsspielraum um Nutzungsspielraum.

00:34:42: Und das finde ich in der ganzen Diskussion wenn man über Kreislaufarchitektur

00:34:45: spricht

00:34:46: Total schwierig.

00:34:47: weil jetzt reden alle darüber über Modulbauweisen Umbauen kleinere zyklen kürzere zyklen So also oder?

00:34:55: Also das ist ja

00:34:55: das.

00:34:56: Ich glaube wir machen so einen vielen Stand einfach zu schwer.

00:35:00: Das Mindset, eine gute Architektur für die Menschen in einem urbanen Raum zu bauen ist oft Aufgabe genug.

00:35:07: Also eine gute... ...Architekturt?

00:35:08: Ja!

00:35:09: Zu bauen, die eben nicht denkt was mache ich denn jetzt

00:35:14: mit zwanzig dreißig Jahren wenn das das ändert?

00:35:16: ja sondern

00:35:16: ich muss es doch so bauen dass sagen da müssen wir vielleicht auch zusammen Ich baue immer für die Ewigkeit, excuse me.

00:35:22: Braut doch nicht dafür, dass ein Hundert Jahre abgebaut wird!

00:35:25: Also ich meine Gebäude bleiben stehen.

00:35:27: also ich bau doch nicht mit dem Bau... Ich plane doch kein Gebäudemit den Mindset zu sagen, na ja in fünfzig Jahren ist es dann wieder weg?

00:35:34: Nee mein Gebäudes steht auch hier in fünfhundert Jahren das sag' ich in fünftausend Jahren.

00:35:38: ich mein weiß jetzt nicht wie die Karamiten gebaut worden sind oder wie die chinesische Mauer aber bestimmt nicht mit der Mindset dass man sagt naja kommen wir gut wenn die zwanzig Jahre hält.

00:35:48: und da Zum Abschluss.

00:35:51: Wir hatten jetzt angeschnitten Thema Politik, Wirtschaft und dann sind wir doch wieder inhaltlich auf das ganze Architektur-Konstruktionsthema eingestiegen.

00:35:58: Abschließend würdest du sagen was braucht es?

00:36:01: oder was braucht's halt auch nicht?

00:36:03: Aktuell um dieses Thema Kreislaufwirtschaft und Bauwesen vielleicht noch ein bisschen voranzutreiben?

00:36:08: Ich glaube erstmal Mut Dinge zu verändern Also vor allen Dingen politischen Mut.

00:36:15: Ich will jetzt nicht sagen, dass ich ein Pessimist bin.

00:36:17: Ich bin der Optimist vorm Herrn und glaube fest daran das es Möglichkeiten gibt auch da noch zu überzeugen.

00:36:22: aber ich glaube tatsächlich wir müssen ein System neu bauen.

00:36:26: Wir müssen auf jeden Fall regulatorisch dieses System dieses Kreislaufsystem neu bauen sonst sonst wären wir permanent mit irgendwelchen Rückstöcken um die Ecke kommen.

00:36:39: beugen müssen, damit auch diese Möglichkeit da irgendwie rein juristeriert werden kann.

00:36:43: Dass ich es irgendwie noch anders auslegen kann, dass ich's dann irgendwie doch rechtssicher hinkriege!

00:36:48: Ich glaube man muss das System Kreislaufwirtschaft einfach neu bauen.

00:36:52: und wir haben das ja der Kreislaufwirtschaft, wir haben den Circle Economy Act, der gerade in der Mache ist... Wir sind an die nationale Kreislaf Wirtschaftsstrategie, da kommt das Papier jetzt irgendwie Mitte des Jahres raus.

00:37:03: also wir sollten wirklich gemeinsam sagen Kinas Obacht, stillhalten, nochmal genau nachdenken.

00:37:09: Sollten wir nicht vielleicht das Sauber von Anfang bis Ende neu aufbauen?

00:37:13: Das System Kreislaufwirtschaft.

00:37:15: Damit wir das System Abfallwirtschaft behalten können so wie es ist, dass wir eben nicht den Affentanz machen müssen.

00:37:20: Wir machen aus einem Abfall wieder einen Abfalländer damit er zurück in den Kreislauf kann und ein Abfall werden kann.

00:37:29: Wenn wir Kreisläufe denken, müssen wir doch etwas raus aus dem Kreis nehmen Prüfen, prüfen wieder rein in den Kreis raus aus dem Kreis.

00:37:35: Und im nächsten Kreis ist ja schon sekundär mit primär gemischt.

00:37:38: Dann kommt noch mal primär dazu und dann haben wir schon sekunder, primär, sekunder gemisht, dann nochmal primär dazu.

00:37:42: Im nächsten Krei ist auch immer sekundeprimer, sekunde, sekuneprimerprimer.

00:37:47: Das ist also irgendwann sind wir wenn wir Kreislaufwirtschaft ernst nehmen, sind wir sowieso in einem Mischsystem und das können So digitalisieren, dass wir sagen naja ich habe jetzt in ein Gebäuderessourcenpass reingeschrieben was da drin ist.

00:38:01: Nee!

00:38:01: Ich möchte das Produkt einmal sauber durchgeprüft haben, damit es wieder in den Kreislauf rein darf.

00:38:05: und egal ob das in fünfzehntfünfzig, fünfundat oder fünftausend Jahren rauskommt wird es ja eh geprüft.

00:38:12: Ob es dann welche Materialigkeit ist, welche Gesetzgebung dann herrscht und dass sich dann gucke wie kann es wieder sicher zurück?

00:38:20: Also ich möchte dass man diesen Abfallbegriff ist ein ganz kleines Stückchen von dem Kreislauf entfernt.

00:38:26: Und wenn das Kreislauf erst mal nach Kreifslauf prüfen und es wirklich nicht mehr geht, dann darf es abfall werden.

00:38:31: aber dann ist es auch abfall.

00:38:32: Da müssen wir nicht wieder einen Appentanz machen aus dem... Abfall wieder ein Produkt zu machen, weil wenn es ärmer Abfall ist, ist das geprüft worden und dann ist es halt auch nicht sehr sicher im Kreislauf zu führen.

00:38:41: Alles andere sind ja in den Kreislaufen.

00:38:43: Ja ich persönlich bin der Meinung also finde ich absolut richtig dass das politisch da auch nochmal fussiert wird oder wenigstens die die Klassifizierung sich da ändern.

00:38:50: aber grundsätzlich mein persönlicher Haltung dazu wäre eher immer das aus dem aus einer Motivation herauszumachen nicht immer über Regularien wir müssen das das machen sondern eher aufzuzeigen was sind denn motivierende wirtschaftliche Möglichkeiten, die sich aus so einer kreislaufgerechten Bauweise ergeben und das eher motivierend bottomabmäßig fussieren.

00:39:14: Und da muss ich noch ergänzen zum Abschluss sagen tatsächlich glaube ich dass die Marktwirtschaft viel schneller ist als die Regulation.

00:39:20: Das ist jetzt mein Hund.

00:39:21: wünscht dir was mit Abfall- und Kreislauf aber... dem Unternehmer ist es ja auch vielleicht erstmal kacke egal, der kann ja auch erst mal machen.

00:39:28: Wir haben ja einen Rahmen, der ist so wie er ist den da müssen wir halt kluge Juristen haben die das hin und her beugen, wie sie wollen.

00:39:35: Wir können trotzdem schon eine Menge machen!

00:39:36: Wir können heute schon keilslauffähig bauen, wir haben ganz viele Produkthersteller die das schon machen, wir müssen uns einfach tun.

00:39:43: ich glaube dass die Marktwirtschaft vieles selber lösen kann und ich glaube das finde ich der Appell einfach machen.

00:39:50: Es gibt nicht ein gutes außer man tut es.

00:39:53: Die Repulation

00:39:54: ist

00:39:54: dann halt mein Elend.

00:39:56: Da muss ich noch ein bisschen erklären.

00:39:58: Super, herzlichen

00:39:59: Dank!

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00:40:13: In der nächsten Ausgabelspreche Ich mit Sarah Bart und Leon Fürst über ihre Basler-Initiative Countdown, ich freue mich wenn ihr wieder mit dabei seid.

00:40:24: Der Heinze Podcast Architekturfunk ist eine Produktion der Heinze GBH und übrigens bis zum fünften Juni könnt Ihr mit Euren Projekten noch am Heinze Architekturaward teilnehmen.

00:40:34: es gibt vierzigtausend Euro zu verteilen aber nur wer mitmacht kann auch gewinnen!

00:40:39: Am einfachsten geht das unter heinze.de slash award oder auf den Link in den Schonungsklicken.

00:40:46: Danke für eure Aufmerksamkeit und bis

00:40:48: zum nächsten Mal.

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