#208 – David Seitz , Moritz Wette (TU Berlin): Wetness als Versorgungskonzept
Shownotes
Was passiert, wenn die Pumpen stoppen und mit ihnen ein System, das Berlin bislang zuverlässig mit Wasser versorgt? David Seitz und Moritz Wette sprechen stellvertretend für ihr Team mit Felix Ritter und Giorgio Bruno über ihr preisgekröntes Projekt „What when the Pumps Stop“, das den Heinze ArchitekturAWARD gewonnen hat. Entstanden ist der Entwurf im Masterstudio der Landschaftsarchitektur an der TU Berlin und im Kontext des Schinkelpreises. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die drohende Wasserknappheit in Berlin-Brandenburg auf die Stadtentwicklung auswirkt und wie Wasser als gestaltender Akteur neu gedacht werden kann. Das interdisziplinäre Team verbindet urbane Geografie, Landschaftsarchitektur und Ökologie zu einer Vision, die Stadt als offenes, lernendes System versteht. Ein Gespräch über „Wetness“, metabolisches Entwerfen und die Notwendigkeit, Stadt und Natur neu zusammen zu denken.
heinze.de/what-when-the-pumps-stop heinze.de/teilnahme/architekturaward/ baunetz-campus.de/news/der-nachwuchs-zeigt-wo-s-hingeht-der-heinze-architekturaward
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00:00:03: Architekturfunk, der Heinze Podcast.
00:00:06: Herzlich Willkommen zum Heinze-Architekturfunk Episode twohundert acht am zweiten April zwei tausendsechsundzwanzig!
00:00:13: Mein Name ist Kerstin Kunikatz und heute spreche ich mit David Seitz und Moritz Wette.
00:00:18: Wir steigen ein ins Gespräch.
00:00:20: Herzig willkommen im Architektorfunk, David Seiz und Moriz Wette.
00:00:24: Ihr habt gemeinsam mit Felix Ritter und Giorgio Bruno mit dem Projekt What?
00:00:29: If durchgestrichen und dann when the pump stop.
00:00:31: Also what, when the pumps stop?
00:00:33: Nicht What if The Pump Stop Den Heinze Architektur Award Nachwuchspreis gewonnen.
00:00:38: Herzlichen Glückwunsch.
00:00:39: das liegt schon ein wenig zurück.
00:00:40: es war im November.
00:00:41: trotzdem noch mal alles Gute
00:00:43: Vielen Dank.
00:00:44: Wir sprechen heute über dieses Projekt, über die Fragestellung dahinter.
00:00:49: Über den Umgang mit Wasser als Ressource und darüber welche Perspektiven ihr für die Stadt von morgen entwerft oder entworfen habt.
00:00:57: an der Stelle?
00:00:59: Wie seid Ihr erst mal für das Projekt zusammengekommen, Ihr Vier?
00:01:02: Ja erstmal herzlichen Dank auch für die Einladung, freund uns sehr hier zu sein!
00:01:07: Und ja also Moritz und ich sind jetzt stellvertretend heute für alle vier da.
00:01:12: Du hattest ja auch die Namen schon erwähnt.
00:01:15: und hier zusammengekommen sind wir eigentlich dadurch, dass Moritz an der TU Berlin gemeinsam mit Felix Landschaftsarchitektur studiert hat.
00:01:24: Inzwischen glaube ich kann man HAT sagen und genau George ebenfalls dann dort über die TU kennen gelernt hat und ich kenne George bereits seit langer Zeit eigentlich schon aus NRW-Zeiten noch Genau, wir haben uns dann glaube ich so ein halbes Jahr in etwa vor der Abgabe damals des Wettbewerbs getroffen das erste Mal und sind dann relativ schnell zusammengekommen.
00:01:48: Auch dass sie uns gut vorstellen können zusammenzuarbeiten mussten einen weiteren Prozess doch nochmal auch lernen, dass es viel Kompromissbereitschaft von Einseiten bedarf aber haben glaube ich eine sehr ähnliche Grundeinstellung zu den Themen gehabt was da noch die Grundbedingungen der Zusammenarbeit
00:02:04: war.
00:02:05: Ja und ihr habt auch ein bisschen unterschiedliche Hintergründe.
00:02:07: Du hast Urbana Geografie, da hast du einen Master gemacht.
00:02:10: Felix und Moritz hast du gerade gesagt am Landschaftsplanung studiert... ...und Georgio hat Ökologie plus Umweltplanung Studiert.
00:02:18: War das so wundervoll?
00:02:20: ergänzend eure Thematik?
00:02:22: Auf jeden Fall!
00:02:22: Also genau Landschaftarchitektur machen Felix und ich.
00:02:25: Also Landschaftsplanungen ist tatsächlich ein Studiengang der jetzt zu Ökologien-Umweltplanung umfunktioniert wurde was Georgi macht Und ich grad.
00:02:34: beim nochmal durchschauen vom Projekt merkt man eigentlich, wie tief wir da reingehen konnten.
00:02:39: Dadurch dass wir aus diesen vier Disziplinen kommen und ich glaube wir haben uns super ergänzt also jeder hat zu seinen Schwerpunkten mit rein gebracht und ich glaub dadurch ist es so vielseitig geworden das Projekt und so tief auch.
00:02:50: Dann lass uns doch mal über das Projekt sprechen.
00:02:52: Das ist im Rahmen eines Masterstudios der Landschaftsarchitekturen der TU Berlin entstanden und beschäftigt sich mit der drohenden Wasserknappheit in Berlin-Brandenburg.
00:03:02: Wie seid ihr auf dieses Thema gekommen, wie seid ihr an diese Aufgabe herangegangen?
00:03:08: Genau, ich glaube das spannende ist dass es einerseits war es ein Masterstudio an der TU Berlin von Felix und mir.
00:03:14: Und andererseits haben wir das im Rahmen des Schinkelpreises bearbeitet und der Schinke-Preis hatte die Aufgabenbestellung eine Vision für das... ...für die zweite Hälfte des Einzwanzigsten Jahrhunderts zu entwickeln für Berlin.
00:03:26: Im Studio ging's darum, dass Berlin vor einer drohenen Wasserknappheit steht und zwar ist es aktuell so, dass die Tagebauten in der Lausitz ganz viel Grundwasser fördern, solange die noch aktiv sind.
00:03:39: Das heißt fünftig bis siebzig Prozent oder bis seventy fünf Prozent sogar in heißen Sommermonaten des Sprevassers wird aus diesen Tagebauten gespeist und wir haben das für so ein zentrales Thema gehalten dass wir das als Mittelpunkt des Wettbewerbs ausgelegt haben und dieses Projekt darum entstanden ist.
00:03:56: und ich glaube das ist auch so der Spanne, dass es einerseits diesen Wettwerbscharakter gab und andererseits aber auch den universitären Hintergrund.
00:04:05: Da möchte ich euch mal sagen, den Schinkelpreis habt ihr dann auch glatt gewonnen.
00:04:08: Genau!
00:04:08: Vielen Dank, vielen Dank ja... Es war eine total spannende Aufgabe muss man sagen.
00:04:13: also wie geht man da überhaupt ran?
00:04:15: Zeit der Hälfte des einzwanzigsten Jahrhunderts und ich glaube dass wir gerade durch diese Fragestellungen des Studios, dass das eigentlich ganz gut bearbeiten konnten.
00:04:24: Ich kann ja nochmal so ein bisschen ausholen und die Thematik des Grundwassers erklären... Ja
00:04:30: bitte!
00:04:30: Und zwar ich hatte es schon erwähnt.
00:04:32: Lausitz und Berlin sind tatsächlich mehr verbunden als man denkt, obwohl es knapp hundert Kilometer Luftlinie sind.
00:04:37: Die beiden Orte trennen.
00:04:39: Und aktuell ist es so, dass es diese Tagebauten gibt, die Achtzig bis Hundertzwanzig Meter unter der Geländeroberkante liegen.
00:04:45: Das sind riesige Löcher Und dadurch, dass sie so tief sind muss dort ständig Grundwasser bzw.
00:04:53: es wird Simpfungswasser im Fachstallgon genannt abgepumpt werden und ein Großteil dieses Sümpfungswassers wird eben in die Spree geleitet.
00:05:01: Das war noch mal mehr historisch gesehen ist aber immer noch ziemlich viel.
00:05:07: Also es sind um man so eine Zahl zu nennen in fünf Komma Fünf Kubikmeter pro Sekunde.
00:05:13: das entspricht da einer Dreißigtausend Gita pro Minute.
00:05:16: Das sind Daten, die aus dem Bericht des Umweltbundesamtes hervorgehen.
00:05:21: Und zwar das Umweltbündesamt dieses Thema sehr ausführlich bearbeitet.
00:05:26: in den Bericht Wasserwirtschaftliche Folgen des Braunkohleausstiegs in der Lausitz kann man auch alles nochmal nachlesen und das war eigentlich so der Auffänger für das ganze Projekt.
00:05:34: Ja vielleicht was ich dann noch ergänzen könnte dass geben genau da auch die Interdisziplinarität zur Stärke geworden ist so ein Stück weit.
00:05:41: Also ich meine am Anfang klar, wir mussten alle auch im Prozess viel lernen dann Kooperation zu machen weil man eben doch zwischen den verschiedenen Disziplinen manchmal noch eine andere Perspektive oder herangehensweise hat aber gleichzeitig eben ja so ein Thema zu fassen.
00:05:54: insgesamt war es denn doch einfach sehr hilfreich diese verschiedenen Perspektiven darauf zu gewinnen.
00:05:59: und so ist das Projekt dann irgendwie aus einer Mischung aus diesem Masterstudie Neugierde dann auch in weiteren Verlauf Freundschaft entstanden.
00:06:06: Und genau, dieser Uni-Raum war ein guter Feedbackraum.
00:06:09: Auf jeden Fall noch mal um auch immer wieder sich da rückzukoppeln.
00:06:13: Bevor wir bei den Entwurf sprechen, um normalen Bild davon zu bekommen ... Daher kommt doch diese Frage ja dass das Grundwasser ständig abgepumpt werden muss und eben in die Spree eingeschleust wird.
00:06:27: Habt ihr auch eine Antwort darauf oder greif ich davor?
00:06:32: Gute Frage und zwar genau also der Titel spielt eigentlich auf diese Grundwasserpumpen ab, auf dieser Thematik.
00:06:38: Und wir sind verschiedene Szenarien durchgegangen was das einen eigentlich bedeutet?
00:06:44: Was nach dem Kohleausstieg eigentlich kommt und was dadurch mit Berlin und Brandenburg passiert?
00:06:50: Dazwischen ist der Spreewald noch, was passiert eigentlich mit dem Spree Wald?
00:06:53: aber was passiert auch mit dem Trinkwasser in Berlin und generell der Spray?
00:06:57: Also im Bericht des Umweltbundesamts kann man auch nachlesen, dass dort davon ausgegangen wird das die Spree wenn die Pumpen stoppen im Sommer auch mal trocken fallen kann.
00:07:08: Also wie wir sie jetzt kennen wird dann eigentlich nicht mehr existieren und dahingehend ist die Frage genau wie geht man damit um?
00:07:16: Und es gibt verschiedene Lösungsansätze die in der Politik diskutiert werden.
00:07:20: unter anderem ist da die Rede von den Elbe-Umleiten oder die Uraumleiten.
00:07:25: Aber wir haben ganz schnell festgestellt, dass es eigentlich nur eine Verschiebung des Problems ist.
00:07:29: Es ist also eine geografische Verschiefung.
00:07:31: die Elbe hat jetzt im Sommer schon kaum Wasser und letztendlich wird dann Hamburg weniger Wasser haben und das kann ja nicht die Lösung des Problemes sein.
00:07:39: deshalb greift unser Entwurf diese Fragestellungen auf und wir versuchen anhand von räumlichen Interventionen aber auch von so einer neuen Denkweise ein urbanes Realabor zu erschaffen mit unserem Entwurf als Vision.
00:07:53: Der Entwurst-Titel geht dann eben noch mal auf dieses dritte Szenario ein.
00:07:56: Also es ist eine Szenarie, die Elbe anzapfen was auch im Uwebericht aufgemacht wird, dann halt die Pumpen weiter laufen zu lassen und somit künstlich eigentlich den Status quo beizubehalten oder eben die Pumpen zu stoppen.
00:08:10: Und diese Spielerei mit dem Ilf-One geht eben halt dann auch ein bisschen darauf ein dass wir das als alternativlos in diesem Szenarium sehen und hinsichtlich einer nachhaltigen Wasserversorgung Berlins Wir dort auch keine andere Möglichkeit sehen, also in einem Tatsartikel was es zu dem Thema mal gab.
00:08:29: Gibt's auch das Zitat sollte der Wassermangel entlang des Spräht durch vernünftiges umweltökonomisches Wassermanagement verringert werden?
00:08:35: Also auch dass dort als einzige Möglichkeit gesehen wird und eben gar nicht diese Option die Elbe anzuzapfen und dann Hamburg sozusagen dann in die gleiche Not zu bringen, die sonst Berlin betreffen würde.
00:08:45: Eben gar nicht als Option eigentlich wirklich auf dem Tableau ist aber passiert aktuell eher weniger.
00:08:52: und genau dieses vernünftige umweltykonomische Wassermenagement, diesen Begriff nochmal hervorzuheben.
00:08:58: Das haben wir uns dann eben auch so ein bisschen hinsichtlich des Entwurfs als Zielbild genommen wie was vielleicht auch einen Beitrag von Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und auch Stadtentwicklungsprozessen im Allgemeinen zu diesem Thema sein kann neben natürlich den Großverbrauchern aus Industrie und
00:09:14: Co.,
00:09:15: wo man dann auch relativ... Gut eigentlich politisch steuern könnte, wie eben halt eine Wassermenagement aussehen könnte.
00:09:23: Landschaftsarchitektur ist ja tatsächlich ein hochpolitisches Feld geworden auch.
00:09:28: Das ist in den letzten Jahren ja total stark in den Fokus gerückt um Stitte Resilien zu machen.
00:09:34: Jetzt soll mal auf euren Entwurf einen Blick geworfen.
00:09:37: In eurem Entwurf wird Wasser nicht nur als Ressource verstanden sondern als verbindendes Element und sogar als gestaltendes dynamisches Element dass auch ein eigenes Gestaltungskonzept hervorbringt, nämlich Wetness.
00:09:51: Was verändert sich im Entwerfen wenn Wasser nicht nur Infrastruktur ist sondern Akteur wird?
00:09:57: Der Begriff Wetness kommt eigentlich so ein bisschen aus diesem Masterstudio von der TU.
00:10:03: Er wurde da eingeführt und wir fanden den Begriff super weil Wetness eben Nicht nur Wasser ist, sondern Wasser in all seinen Aggregatzuständen beschreibt.
00:10:13: Also Wasser kann gasförmig sein, Wasser ist eine Atmosphäre, Wasser im Boden, Wasser in Bäumen und Organismen eigentlich überall.
00:10:21: Das ist gar nicht so bewusst im alltäglichen Leben und das von wir spannend sind diesen Horizont zu erweitern.
00:10:28: Man kann auch noch weitergehen und sagen, Wasser hat keine Grenzen weil es verdunstet, fließt.
00:10:35: Mal ist es Hochwasser, mal ist es Niedrigwasser wenn man jetzt auf die Sprit zum Beispiel schaut.
00:10:40: Und dieses Konzept von Wetness als Gestaltung zu nehmen fanden wir total spannend und wir haben da auch verschiedene Theorien diskutiert in dem Masterstudio unter anderem der Bono Latour's Critical Zone und die aktuelles Netzwerktheorie und diese Fragestellung hat sich eigentlich super geeignet das Konzept mal im vollen auszuprobieren und durchzudenken
00:11:03: Und auch auf jeden Fall in dem Kontext, dass man eben halt mal so ein Akteur wie Wetness soweit nach oben ziehen kann.
00:11:10: Auch in der Hierarchie.
00:11:10: Also ich finde du hattest das Kerstin eigentlich wunderbar gesagt und ansonsten liegen quasi die Leitung und ein Quartier wird versorgt mit Wasser und dann gibt es Abwasser und damit ist das Thema erledigt.
00:11:20: also jetzt natürlich sehr polemisch formuliert.
00:11:23: Ich meine zwischendurch gibt's ja auch rinsichtlich Regenwassermanagement und sowas deutlich ausgefeilter Konzepte und alles was man unter dem Schwammstadt Prinzip versteht etc.
00:11:31: aber eben wirklich mal einen Quartier so zu denken, dass Wasser beziehungsweise eben dann Wetness nach der Definition die Moritz ja auch gerade gegeben hat.
00:11:40: Ja eben halt in der Akteursriege ganz oben steht und sich eigentlich alle anderen Akteure einschließlich dann eben auch das Städtebaus oder der Planung vor Ort dem ein Stück weit anpassen müssen.
00:11:52: Das war auf jeden Fall eine extrem spannende Möglichkeit, die man halt auch nur im Rahmen solcher Konzeptwettbewerber hat.
00:11:58: Also es ist natürlich auch bewusst dass in der Umsetzung man dann einiges mehr beachten müsste und das bestimmt auch planungsrechtlich jetzt nicht alles eins zu eins so umzusetzen ist.
00:12:07: aber man kann eben oder wir hatten immer die Möglichkeiten mit dieser Arbeit einen Diskursraum für uns tatsächlich selber erst mal aufzumachen wie man so eine Quartiersentwicklung halt auch betrachten kann wenn Nicht die Kenntse von ganz oben hat so ein zu viel Wohnraum, so eine zu viele Gewerbe etc.
00:12:24: sind die Zielfestsetzungen sondern eben halt auch zu schauen wie können wir eigentlich dieses Quartier einfügen in bestehendes und das eben konsequent und mit allen Konsequenzen die dann daraus resultieren?
00:12:36: Ja, und es scheint dann auch so ein ganz anderes Licht nochmal drauf zu werfen.
00:12:40: Wasser als Ressource wie wir es ja sonst immer betrachten die ja auch knapper wird und Angst vor Wassermangel wird größer und so habt ihr das noch mal komplett in den Vordergrund gerückt aber nicht als Resse nur die knapp wird sondern eben diesen metabolischen Prozess.
00:12:58: was steckt denn hinter dem Begriff?
00:13:01: oder hinter diesem Ansatz, dass Stadtentwicklung ein metabolischer Prozess ist?
00:13:07: Ja also Metabolismus bezieht sich ja allgemein auf die Prozesshaftigkeit und auch die Erweiterbarkeit von Strukturen.
00:13:13: Also das ist jetzt auch in Bezug auf Stadtentwirkungen so.
00:13:17: wie geht es für uns dann interpretiert haben eben auch, dass es keine abgeschlossenen Prozesse in dem Sinne gibt.
00:13:22: okay wir planen jetzt einen Status den wir erreichen möchten und damit ist dann dieses Quartier fertig sondern dass wir eben halt eigentlich sehen, wie können oder uns anschauen.
00:13:31: Wie können wir Rahmenbedingungen schaffen innerhalb derer Prozesse so ein Stück weit kanalisiert werden aber immer noch genug Möglichkeiten da sind für die dort lebende Menschen auch Verantwortung zu übernehmen für den Raum in gleichzeitig aber auch umgekehrt selber gestalten zu können und das Ganze eben immer offen oder die Prozesse offen zu halten.
00:13:52: Also im Konkret Metabolismus jetzt in dem Falle würde sich dann eben halt vielleicht auch auf modularere Bauweisen beziehen, die immer wieder erweiterbar sind wo man eben an halt auch je nach Bedürfnis nochmal Wohnraum erhöhen kann wenn es eben gerade möglich ist eventuell aber auch Wohnraum wegnehmen kann neu verteilen kann.
00:14:08: also das auf der einen Seite auf Gebäudebene wobei wir uns auch schon ein Stück weit vom Metabolismus in der Architektur abgrenzen wollen der ja auch in Japan dann wenn mal real existierend an seine Grenzen gestoßen ist.
00:14:19: Und das Thema Verantwortung dort auf Gebäudebene glauben wir schwierig zu klären ist, aber eben auch auf so einer Quartiersebene was insgesamt schon etwas resilienter und auf breiteren Beinen aufgestellteres Gebilde ist als eben das Einzigebäude schon durchaus Potenziale hat auch so zu denken.
00:14:37: Also es entwickelt sich immer weiter und wie können wir eigentlich einen Rahmen schaffen, indem diese Weiterentwicklung eben nicht vollkommen unstrukturiert passiert sondern eben kanalisiert?
00:14:45: Und ja schlussendlich dann eben halt auch nach definierten Zielen wie in unserem Fall dann eben diese Sensibilität für das Wassertema aber auch gleichzeitig eine hohe Aufenthalt und Lebensqualität.
00:14:54: Ich würde noch ergänzen und zwar ist es total spannend dass auf die Landschaftsarchitektur zu beziehen und zwar als Landschaft oder Freiraum an sich ... immer total dynamischen Prozessen unterworfen.
00:15:07: Also eine Landschaft lebt, der Freiraum lebt die Bäume werden größer... ...die Bäume verändern sich im jahreszeitlichen Verlauf und aktuell ist es tatsächlich ja so in der Planung dass man seine Leistungsphasen hat und am Ende ist das fertige Projekt da und dann wird oft versucht diesen Zustand den man dort am Ende definiert hat zu erhalten.
00:15:28: Und ich glaube was uns interessiert ist darüber hinauszuschauen und zu fragen kann man eigentlich diesen Zustand vorab definieren oder verändert sich nicht dieser Zielszustand auch und muss man im Laufe der Jahre nochmal schauen, und vielleicht nachrüstieren.
00:15:42: Und mit der Entwicklung gehen an statt an diesem einen staatischen Zustand festzuhalten.
00:15:47: Ich glaube das kann man sowohl für den Freiraum als auch für die Landschaftsarchitektur ganz gut sagen also auch für das gesamte Stadtquartier und dafür ist es glaub ich wichtig so einen experimentellen Charakter reinzubringen.
00:15:58: Also zu sagen, man muss Dinge mal ausprobieren und auch ein Scheitern ist okay wenn es nicht funktioniert und dann adjustiert man vielleicht nochmal neu und schaut wie sie könnte sich noch besser entwickeln aber sich einfach zu trauen, Dinge zu machen und auszuprobieren.
00:16:15: Und wie sieht das denn aus?
00:16:17: Im Entwurf wird der Wasserkreislauf sichtbar gemacht zum Beispiel etwa durch Aufbereitung Speicherung und Wiederverwendung im Stadtraum.
00:16:25: Ist das das Einzige, was sozusagen sichtbar ist oder nur ein Element?
00:16:29: Und welche Wirkung hat es auch wenn solche Prozesse dann nicht mehr verborgen sind sondern öffentlich erfahrbar sind.
00:16:34: Ja ich glaube ganz kurz zu klären.
00:16:36: also wir haben klar definiertes Entwurfsgebiet für uns rausgesucht und zwar ist das Heizkraftwerk Klingenberg in Rummelsburg.
00:16:44: Das kennen vielleicht einige das ist relativ nah eigentlich der Berliner des Berliner S-Bahn Rings nahe des Ostkreuz Und doch ist es ein bisschen so ein Gebiet, was in Vergessenheit geraten ist.
00:16:54: Es gibt dieses große Heizkraftwerk, das jetzt auch umgebaut werden soll oder teilweise schon umgebaut worden ist von eben Kohle damals aus der Lausitz hin zu Gas und im weiteren Schritt zur Erneuerbarenenergie.
00:17:08: Wir fanden das total spannend.
00:17:11: Dieses Jahr liegt eigentlich des Anthropozenes.
00:17:15: Das Anthropozin ist auch ein Thema, was wir in dem Studium stark behandelt haben das zu nehmen und umzukudieren, neuzukudierend weiterzuschreiben.
00:17:25: Bewusst nicht neu zu schreiben sondern weiterzusschreiben.
00:17:31: Das ganze Gelände ist total spannend weil es gibt unglaublich viele Silos, Rohre Stegstrukturen und die schreien eigentlich schon danach.
00:17:41: verwendet mich bitte codiert mich bitte um oder neuer oder weiter denke ich weiter.
00:17:47: Und genau das haben wir eigentlich gemacht im Entwurf, also dieses Thema Wasserinfrastruktur ist allgegenwärtig.
00:17:53: Überall sichtbar die Silos sind sichtba die Rohre sind sichtlich.
00:17:56: Es gibt eine Kläranlage im Bestand dort und ein Idee war zu sagen wieso halten wir nicht diese Klär Anlage auch wenn sie in der Mitte des Stadtquartiers ist?
00:18:05: Das würde natürlich Probleme mit sich bringen, wenn man jetzt an so einer Realisierung denkt.
00:18:10: aber wieso eigentlich nicht?
00:18:11: Also wieso nicht mal zeigen was es bedeutet?
00:18:13: dass ist immer so allgegenwärts, selbstverständlich wenn man den Wasserhahn auftritt kommt halt Wasser raus.
00:18:19: Aber das mal den Menschen vor Augen zu führen.
00:18:22: was passiert eigentlich damit?
00:18:23: Wo kommt das her?
00:18:24: Wo fließt es denn?
00:18:24: wie wird es aufbereitet?
00:18:25: Das fand wir wichtig und ich glaube nur so kann man irgendwie einen Umdenken bewirken und vielleicht auch dahin kommen dass man die Ressource Wasser als etwas Endliches beziehungsweise etwas ansieht womit man vielleicht wahrsam sein sollte.
00:18:43: Ja, und ich würde schon wirklich diesen Real-Labor-Charakter hervorheben.
00:18:47: Also es ist natürlich auch so was hier jetzt mit der Kläranlage... ...ist dann schon bewusst dass das nicht eins zu eins erst mal umsetzungsfähig ist.
00:18:54: aber eben halt so ein Diskursraum durch den Real-Labor Erstmal zu eröffnen war eben insbesondere auch an diesem Ort des Heizkraftwerks halt extrem spannend, weil dieses Heiz Kraftwerk selber eben auch nochmal diese Verbindungen in die Lausitz doppelt hat.
00:19:07: Also einmal durch die Spree aber gleichzeitig eben auch als ehemaliges Kohlekraftwerk wo eben die Braunkohle aus der Lausits kam und dann dort zur Stromerzeugung in Berlin genutzt wurde.
00:19:16: also es ist eine doppelte Abhängigkeitsstruktur die eigentlich vom Raum her extrem spannend war oder der auch schon von Moritz betonte tolle Bestand, den man dort halt einfach hat.
00:19:26: Und das ist grundsätzlich uns schon auch immer ein Anliegen dass man eben so viel wie möglich an Bestand erhält und damit sensibel umgeht.
00:19:34: Also Wasser wird schon noch an anderen Stellen sichtbar.
00:19:36: Ich denke das stärkste ist da ich die Sprehe dann eigentlich nicht mehr oder der Pegel der Spree eben nicht mehr künstlich normiert würde, dass man im Sommer teilweise fast Ja, eine fast kein Wasserführende Spreme im Gebiet hat oder bei Starkregenereignissen dann teilweise in einen überfluteten Stadtquartier.
00:19:57: Also das sind natürlich Extreme die sehr sichtbar werden.
00:19:59: und gleichzeitig gibt es dann auch noch in diesen Wassersilos-Wasserstands anzeigen wo man dann auch nochmal ablesen kann wie viel Wasser da gerade eigentlich noch vorhanden ist.
00:20:08: Ich weiß nicht Es gibt doch irgendwie bei der Zeit oder sowas inzwischen immer diese den die Gasfüllstände in Deutschland, seit der Corona-Pandemie oder so.
00:20:17: Und so ein klein bisschen hat mich das dann daran auch mal erinnert wo man eben sieht wie viel Wasser ist eigentlich noch vorhanden.
00:20:23: und so durch diese Form der Kommunikation, auch visuellen Kommunikations aus einem Stück weit Aufklärung dahingehend zu betreiben und Sensibilisierung
00:20:31: Ja, total interessant.
00:20:33: Auch alleine auf das Wasser bezogen als Gestaltungselement und natürlich auch diese Verbindung und Abhängigkeit statt Land die du jetzt gerade angesprochen hast oder ihr beide.
00:20:44: Und
00:20:44: euer Projekt integriert ja obane Räume mit ökologischen Systemen wie Aowelder, Successionsflächen also Flächen auf denen der Mensch Wildnis zulässt nicht mehr eingreift sondern eben Tier- und Natur frei gedeihen lässt und landwirtschaftliche Nutzung.
00:21:03: Wie vereint hat sich das Verhältnis von Stadt- und Natur in eurem Entwurf?
00:21:07: Worauf zielt ihr ab?
00:21:10: Ich glaube vorweg muss man sagen, diese Unterscheidungen von Stadt und Natur versuchen wir eigentlich mit dem Entwurfs so ein Stück weit aufzulösen.
00:21:18: also wir wollen die Natur nicht mehr als etwas sehen was losgelöst vom menschen ist und der menschen zieht sich raus sondern wir begreifen uns als teil der natur.
00:21:28: und wie sind ja abhängig von unser umwelt abhängen von dem system abhängigen von der erde.
00:21:33: und Der erste schritt ist erst mal anzuerkennen.
00:21:36: Ja dass das eins ist also statt und natur schließen sich in unseren augen nicht aus.
00:21:42: auch berlin hatten unglaublich hohe arten vielfalt hochfläche tatsächlich auch mehr als in Brandenburg.
00:21:48: Das heißt jetzt nicht, dass man alles voll bauen soll und es gut so ist wie es ist.
00:21:54: aber ich glaube das ist eine interessante Betrachtung, dass es kein Ausschuss ist sondern dass es aufeinander aufbauen kann.
00:22:02: Und gerade Berlin geschichtlich gesehen hat ja viele schillerne Persönlichkeiten hervorgebracht die sich mit dieser Thematik beschäftigt haben.
00:22:10: unter anderem Bruno Taut oder auch Schinkel hat damals schon Die antike Stadt auf dem Berg gemalt, eine Gemälde wo eigentlich ne Stadt mit der Umwelt oder mit der Natur.
00:22:22: Das Wort doch noch mal zu benutzen, eigentlich ein Element schafft und das eben nicht zwei verschiedene Zwehren sind sondern sie ineinander verschmelzen.
00:22:31: Ja auch dieses Verständnis des Mensch-und-Naturemals diese zwei Ebenen sind und Natur sich dann darauf bezieht dass es vor allem halt die Räume sind die in keiner Form bewirtschaftet werden.
00:22:41: Das ist ja, wenn wir es einfach auch empirisch betrachten in Deutschland, betrifft das ja de facto eigentlich keine Flächen.
00:22:46: Also die Wälder sind größtenteils Forstwälde.
00:22:50: Die Flächen in der Stadt sind ohnehin auch multikodiert oder werden auch in anderen Formen genutzt ein riesengroßer Anteil des Agrarfläche.
00:22:58: also.
00:22:58: imsofern dieser Naturalismus oder irgendwie dieser Naturbegriff, der davon ausgeht dass er nicht In permanentem Wechselbeziehung zu Menschen steht, den finden wir an der Stelle eigentlich dann auch fast ein bisschen naiv.
00:23:13: Und insofern muss man ja irgendwie schauen wie man diese Balance neu aushandelt wenn man eben halt doch auch anerkennt dass das eine und das andere bedingt
00:23:22: Ja Ja, total spannend.
00:23:24: Weil der Mensch ja wirklich lernen muss, Dinge in Ruhe zu lassen und sich selbst überlassen.
00:23:31: Ich habe auch dieses Einbeziehen den nicht-menschlichen Akteure also der tierischen auch, dass die auch in die Überlegung mit eingehen... Die Frage danach wollte ich stellen das ist natürlich schon auch beantwortet.
00:23:43: Also dass es für Planung und Gestaltung eben auch bedeutet, dass man sich auch zurückhält ... und nicht alles durchplant, jeden Quadratzentimeter.
00:23:53: Und vielleicht auch nicht alles mit vordefinierten Nutzung verseht?
00:23:56: Ich glaube so eine Stadt braucht auch Weimel... die vielleicht keinen Stempel aufgedrückt bekommen.
00:24:02: Ich bin jetzt ein Spielplatz oder ich bin jetzt eine Brachfläche oder... sondern einfach da sind und Raum sind um sich von verschiedenen Akteuren auch angeeignet zu werden.
00:24:14: Natürlich muss man das glaube ich anschubsen.
00:24:15: also es braucht schon so ne... Initiation, dass es funktionieren kann.
00:24:21: Aber ich glaube das ist ganz wichtig und das war auch eines unserer Leitthemen im Entwurf diese Räume bereitzustellen.
00:24:28: Also
00:24:29: ihr wollt auch weg von einem ökonomischen hin zu einem öko- logischen Verständnis?
00:24:34: Verstehe ich das richtig?
00:24:37: Ich glaube auch da kann man sagen, dass diese Ebenen natürlich nie ganz trennbar sind.
00:24:40: also wir hatten jetzt in dem Fall einfach ja in diesem Charakter eines konzeptionellen Wettbewerbs natürlich die Möglichkeit, die ökonomische Perspektive ein Stück weit hinten anzustellen und sonst nicht primär den finanziellen Zwingen dann auch eher oder den Folge zu leisten.
00:24:57: Das war natürlich erstmal eine relativ angenehme Position.
00:25:00: aber grundsätzlich würden wir gleich schon eine Position vertreten wo es darum geht eben diese Dinge in eine Balance vielleicht auch eine erweiterte Balance zu bringen also auch die soziale Ebene Und häufig ist es dann aus unserer Leserthera, oder heraus schon so das Ökologie und Soziales eben mitgedacht werden.
00:25:19: Oder eben halt auch Dimensionen der Planung.
00:25:21: natürlich sind aber schlussendlich dann doch einfach die ökonomische Dimension sehr stark im Vordergrund steht.
00:25:27: So ein bisschen mehr Balance wieder.
00:25:29: in diesem Verhältnis würden wir uns schon auf jeden Fall wünschen und eventuell andere Aspekte in den Vordergründen stellen.
00:25:36: Querfinanzierung können ja funktionieren, aber aktuell hat man eben gerade da wo der Flächendruck besonders hoch ist in Innenstädten dann schon häufig das Gefühl dass schlussendlich die maximale Rendite und auch eine planbare Rendite über mehrere Jahre hinweg ausschlaggebend ist.
00:25:53: Und genau andere Nutzungsarten dort eigentlich fast keine Konkurrenze haben außer sie gehen im Überförderprogramme oder werden durch zivilgesellschaftliche Akteure oder Stiftungen etc.
00:26:02: realisiert.
00:26:03: Aber ansonsten ist es relativ dünn.
00:26:07: Die Jury beschreibt euren Ansatz ja auch als politische Ökologie der Nässe.
00:26:12: Meine Frage, ob ihr euer Projekt als politisches Projekt seht ist glaube ich beantwortet?
00:26:18: Also ich glaube es ist jetzt kein explizitpolitisches Projekt aber das hat natürlich politische Implikation und sagen wir mal so und ich glaube das hat aber eigentlich Raumplanung immer weiter zu den Sinne.
00:26:29: immer also die Verteilung von von Raum und auch der damit verbundenen ökonomischen Wert ist eigentlich immer ein politischer Prozess.
00:26:37: Insofern würde ich die Frage mit Ja beantworten, aber eben halt auch generalisieren wollen dass es eigentlich immer politisch
00:26:44: ist.
00:26:46: Ja, euer Entwurf versteht Planung als offenen Prozess habt ihr eben beschrieben statt als fertiges Ergebnis.
00:26:54: Wie arbeitet Ihr nach diesem Projekt weiter?
00:26:56: Erforschend entwerfend oder schon in konkreten Umsetzungen?
00:27:03: Ja, so eine... Eigentlich alles.
00:27:05: Ich glaube es ist tatsächlich auch so dass wir jetzt zu viert sind Wir uns diese verschiedenen Perspektiven gerne beibehalten wollen.
00:27:14: also wir arbeiten alle in Planungsbüros auf der einen Seite Wir sind aber auch fast alle in universitären Kontexten tätig und ja haben auch verschiedene Projekte jetzt nach dieser Arbeit nochmal gemacht Auch in verschiedenen Konstellationen auch noch mal mit anderen Leuten teilweise Wo's schon oder so ein Stück weit, wo es uns schon darum geht auf der einen Seite eine Haltung zu bewahren.
00:27:37: Die glaube ich jetzt... Oder wo diese Arbeit auch die Grundlage ein Stück weiter war über die wir heute geredet haben aber eben auch zum Teil immer wieder dahin zu kommen dass man halt auch sich der ja auch einer Umsetzungsfähigkeit der Projekte dann halt auch näher kommt.
00:27:52: genau und insofern würde ich sagen alles also auf der anderen Seite dieses konzeptionelle vielleicht auch akademische bleibt uns hoffentlich erhalten und gleichzeitig eben aber auch mehr Projekte zu machen, wo man halt dann wirklich auch in die Realisation gehen kann.
00:28:08: Und Moritz du bist jetzt in der Schweiz?
00:28:11: Genau ich bin aktuell in der schweiz und treffe mich hier mit Leuten für spannende neue Projekten.
00:28:18: also wir sind immer total offen auch mit neuen Menschen in Kontakt zu treten Lust haben gemeinsam mit uns auch mal über den Tellerrand zu schauen projekte zur arbeiten zu realisieren Wie David schon angesprochen hat, ich glaube das macht Projekte so interessant wenn sie diese Bandbreite abdecken.
00:28:33: Eben einmal mit der Theorie auf der einen Seite dann aber auch zu gucken wie weit ist es wirklich realistisch und welche Parameter muss man anpassen damit es auch umsetzbar ist?
00:28:43: Und genau wir freuen uns über Leute die Interesse haben auch mit uns in Kontakt zu kommen.
00:28:48: Wir sind selber im Netzwerk aktiv wir vier.
00:28:52: was wir gegründet haben Das heißt Space and Practice Das ist noch so ein bisschen im Aufbau, aber wir freuen uns da auf jeden Fall auf Leute die Lust haben und interessiert sind damit zu arbeiten.
00:29:03: Und ja von theoretischen Diskursen über Wettbewerbs bis zu Hands-on Intervention in der Stadt mit uns Dinge zu realisieren.
00:29:12: Super!
00:29:14: Ja, da wünsche ich euch ganz viel Erfolg damit weiterhin
00:29:17: und
00:29:18: danke euch vielmals für das Gespräch.
00:29:20: David Seitz und Moritz Wette
00:29:22: Vielen Dank.
00:29:23: Ja, ganz herzlichen Dank noch mal!
00:29:24: Und das war's für heute.
00:29:26: Voller Vorfreude starten wir ins neue Wettbewerbsjahr des Heinzer Architekturawards in den letzten Jahren.
00:29:32: Der Wett bewerb fokussiert erneut Bauwandel und nachhaltige Architektor mit einer unabhängigen Fachjury- und transparenten Preiskategorien.
00:29:41: Die ersten Projekte sind bereits im Rennen um ein Gesamtpreisgeld von ca.
00:29:47: Wir laden euch ein, eure innovativsten Projekte die ökologisch, funktional und ästhetisch überzeugend der renommierten Fachjury zu präsentieren.
00:29:56: Macht mit unter www.heinze.de.
00:29:59: slash award!
00:30:01: Ich freue mich wenn ihr beim nächsten Mal wieder rein hört.
00:30:04: lasst uns auch gerne eine Bewertung.
00:30:05: da habt eine schöne Zeit.
00:30:07: Tschüss!
00:30:11: Das war der Heinz Podcast Architektur Funk host Moderation, Redaktion, CastingCunicut, Executive Producer Andreas Göppel, Producer Projektmanagement Nadine Schodiakis, Sounddesign und Editing, Castingscunicutt, Design & Visual Assets.
00:30:29: Heinzmedia, Social Media Content Claudia van Ravenstein im Auftrag der Heinze GmbH.
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